Nächstes Spiel:

EV Zug - HC Genève Servette
Bossard Arena, Zug
Sa, 04.03.2017, 19.45h


Wusstest du schon, dass...

...die Spieler den einzigen Meistertitel der Clubgeschichte auf dem Balkon des Hotel Löwen auf dem Zuger Landsgemeindeplatz gefeiert haben.




>> Zur alten Seite












Home



Kleines Erfolgserlebnis zum Abschluss, nun folgt Servette

am 26.02.2017



EV Zug - EHC Biel 4-3 (1-0, 2-0, 1-3)

Im letzten Qualifikationsspiel gegen Biel, bei dem es um nichts mehr ging, kann Zug doch noch einen Sieg einfahren. Mit dem 4-3 Erfolg steigt der EVZ mit einem kleinen Erfolgserlebnis in die Playoffs gegen Genf. Die Seeländer, die mit dem Ersatztorhüter Simon Rytz antraten, haben ihren Wunschgegner SC Bern erhalten.

Das Überzahlspiel gehörte bislang nicht zu den Stärken des EVZ. Vor dem letzten Qualifikationsspiel belegte das Team von Harold Kreis in dieser Statistik nur den 9. Rang. Zum Abschluss funktionierte das Powerplay jedoch. Josh Holden (26.) und David McIntryre (31.) erhöhten im Mitteldrittel auf 3-0, als jeweils der Bieler Verteidiger Marco Maurer auf der Strafbank sass. Zuvor brachte Sandro Zangger (9.) die Zuger vor 6851 Zuschauer in Führung.

Im letzten Drittel wurde es jedoch nochmals spannend. Der Finne Toni Rajala bezwang nach nur 16 Sekunden Tobias Stephan. Nachdem Dominic Lammer (44.) mit einem Ablenker den Dreitore-Vorsprung wieder hergestellt hatte, verkürzten der ex-Zuger Fabian Sutter (46.) und Julian Schmutz (47.) innerhalb von 32 Sekunden auf 3-4.

Der EVZ brachte, ohne gross zu brillieren, den knappen Vorsprung über die Zeit. Am kommenden Samstag folgt das erste Heimspiel der Playoffs Viertelfinalserie gegen Genf. Man darf von einem physisch harten und kampfbetonten Duell gegen die McScorley Truppe ausgehen. Zug muss sich im Vergleich zu den letzten Auftritten massiv steigern, damit nicht bereits zum dritten Mal hintereinander in den Viertelfinals Lichterlöschen angesagt ist.

Fotos folgen

Zuger Finnen Fraktion zeigt sich ausser Play-off Form

am 25.02.2017



SCL Tigers - EV Zug 6-3 (1-0, 2-0, 2-3)

EVZ Trainer Harold Kreis setzte beim zweitletzten Spiel der Qualifikationsphase auf die Finnen Fraktion und gewährte nebst Torwart Tobias Stephan auch Carl Klingberg und David McIntryre eine Pause. Somit standen Josh Holden, Jarkko Immonen, Matti Järvinen im Lineup und Jussi Markkanen gab sein Debüt im Tor. Das Experiment erlitt Schiffbruch und der EVZ ging im Emmental kläglich mit 3-6 unter.

Nach zwei Dritteln lag der EVZ bereits mit 3-0 im Hintertreffen. Der Finne im Zuger Tor wurde von seinem Kontrahenten Punnenovs, der die markant bessere Leistung zeigte, in den Schatten gestellt. Jussi Markkanen, der erstmals seit vier Jahren wieder das Zuger Tor hütete, musste drei der ersten zehn Schüsse passieren lassen. Der dritte Treffer durch Schirijajew (23.) hätte annuliert werden müssen, da eine eindeutige Kickbewegung des Langnauer Stürmers vorlag.

Die anderen Torschützen der Tigers hiessen Dostoinow (9.), 2x Nüssli (22./56.), Huguenin (49.) und DiDomenico (60.), der ins leere Tor traf. Wie schon beim ersten Gastspiel der Saison reagierte Zug erst im Schlussdrittel. Sven Senteler (41./50.) und Fabian Schnyder (51.) konnten den starken Ivars Punnenovs noch bezwingen. Doch der Sieg des Heimteams vor 5950 Zuschauern ging insgesamt in Ordnung.

Eine Woche vor Play-off Beginn müsste dem Zuger Coaching Staff zu denken geben, dass die lange Zeit stabile Defensive in den vergangenen Spielen merklich nachliess. Sechs Gegentreffer in Langnau sind eindeutig zu viel. Zudem wurden klare Chancen ausgelassen. Jarkko Immonen trifft mittlerweile nicht einmal mehr ein verwaistes Tor.

Morgen gegen Biel sollte mit einem Sieg nochmals etwas Moral getankt werden.

Leider keine Fotos

Zug verpasst Qualifikation für Champions Hockey League

am 21.02.2017



SC Bern - EV Zug 4-1 (1-1, 1-0, 2-0)

Der EVZ verliert den Spitzenkampf gegen den amtierenden Meister mit 1-4. Die fünfte Niederlage in den letzten sechs Partien führt dazu, dass der EVZ nach der Qualifikationsphase den Rang 3 der Tabelle belegt. Damit verpassen die Zuger die direkte Qualifikation für die Champions Hockey League.

Sofern der SCB und die ZSC Lions das Finale erreichen, werden die Halbfinalisten die weiteren beiden Plätze erben. Die Mutzen dominierten das Spielgeschehen und waren vor 15944 Zuschauern die überlegene Mannschaft. Man merkte, dass man kurz vor den Play-offs steht und sich die Spieler nicht mehr verletzen wollten. Checks waren praktisch keine zu sehen und man konzentrierte sich vorwiegend auf eine solide Defensive.

Thomas Rüfenacht brachte die Berner (13.) in Führung. Zug reagierte postwendend und konnte 66 Sekunden später dank eine schön herausgespielten Kombination den Ausgleich erzielen. Carl Klingberg hiess der einzige Zuger Torschütze. Simon Moser gelang in der 23. Spielminute das zweite Berner Tor.

Die Entscheidung fiel in der 45. Minute. Tobias Stephan verlor eine Scheibe hinter dem Tor und legte diese praktisch auf die Schaufel von Topskorer Mark Arcobello, der ins leere Tor einschiessen konnte. Eric Blum gelang in der 56. Spielminute noch in Überzahl das vierte Tor der Berner. Der EVZ erspielte sich viel zu wenige Torchancen und fand praktisch kein Mittel, Gefahr vor dem Tor von Leonardo Genoni zu erzeugen. Ferner hiess der Ref der Partie Danny Kurmann, der den Zugern fünfmal so viele Strafen aufbürdete wie dem Heimteam.

Am Freitag folgt die nächste Chance, auswärts wieder einmal einen Sieg einzufahren. Man gastiert in der Ilfishalle in Langnau.

Leider keine Fotos

EVZ gelingt Rehabilitation

am 19.02.2017



EV Zug - HC Fribourg Gottéron 4-1 (2-1, 2-0, 0-0)

Nach zuletzt enttäuschenden Leistungen und vier Pleiten in Serie kehrt der EVZ mit einem 4-1 Erfolg gegen ein harmloses Fribourg-Gottéron auf die Siegesstrasse zurück. De Drachen präsentieren sich dabei als willkommener Aufbaugegner.

Der EVZ kann den Schalter umlegen und geht entschlossen ans Werk. Den ersten Treffer erzielen jedoch die Gäste aus der Saanestadt. Nach einem schönen Querpass von Topskorer Julien Sprunger, kann Benjamin Neukom (3.) den Zuger Torwart Tobias Stephan bezwingen. 134 torlose Spielminuten mussten die Zuger Fans warten, bis man endlich wieder einen Treffer bejubeln konnte. Lino Martschini konnte aus spitzem Winkel Benjamin Conz bezwingen. Raphael Diaz, der am vergangenen Dienstag das 500. NLA Spiel für den EVZ bestritt, brachte seine Farben in der 17. Spielminute mit einem Knaller von der blauen Linie im Powerplay in Führung.

Die Entscheidung vor 6211 Zuschauern fiel in der zweiten Hälfte des Mitteldrittels. Nach einem Fehlzuspiel von Fribourg Verteidiger Lorenz Kienzli kann Fabian Schnyder (35.) auf 3-1 stellen. Kurz vor der zweiten Pause bringt Sven Senteler die Zuger gar mit 4-1 in Front. Im Schlussabschnitt fielen keine Tore mehr.

Der Zuger Erfolg war aber kein Produkt einer überzeugenden Leistung. Vielmehr kehrten die Drachen ins alte Fahrwasser zurück, nachdem sie die beiden letzten Heimspiele gewonnen hatten. Ein richtiger Härtetest folgt am Dienstag. Der Leader SCB wartet in der Postfinance Arena.

Fotos der Nordkurve: Link
Fotos der Fribourgfans: Link
Fotos der Choreographie: Link

Zug auch gegen Lausanne chancenlos

am 17.02.2017



Lausanne HC - EV Zug 3-0 (0-0, 1-0, 2-0)

Der EVZ gelingt auch gegen den Lausanne HC kein Sieg. Die kriselnden Waadtländer, welche nur eine Partie der letzten sieben Spiele gewinnen konnten, setzen sich gegen den EVZ mit 3-0 durch. Erneut gelingt dem EVZ kein Treffer. Man schlittert ausgerechnet vor den Play-offs in eine Baisse.

Obwohl beide Mannschaften viele gute Torchancen hatten, dauerte es bis zur 40. Minute, ehe der erste Treffer der Partie fiel. Zugs Topskorer Lino Martschini verlor die Scheibe an Lausannes Kanadier Dustin Jeffrey. Beim daraus resultierenden Konter kam es zu einer 3:1-Situation, worauf Harri Pesonen keine Mühe bekundete, die Waadtländer in Führung zu schiessen.

Im Schlussabschnitt erhöhte Yannick Herren innerhalb von 117 Sekunden auf 3-0. Es waren für ihn bereits die Saisontore 18 und 19 - letzteres erzielte er in Überzahl. Dem 0-2 ging erneut ein Puckverlust der Zuger voraus, diesmal war Sandro Zangger der Sünder. Der Lausanner Keeper Cristobal Huet kam dank 34 Paraden zu seinem dritten Shutout in dieser Spielzeit.

Somit setzte sich auch im vierten Saisonduell dieser beiden Mannschaften der Gastgeber durch. Während der LHC vor 6273 Fans Selbstvertrauen tankte, erlitt der EVZ bereits die vierte Pleite in Serie und schlittert immer tiefer in eine Krise. Langsam sollten die Alarmglocken läuten, ansonsten ist die Saison schneller zu Ende, als man möchte.

Morgen Samstag gastiert der HC Fribourg Gottéron in Zug. Eine heftige Zuger Reaktion wird nun gefordert.

Leider keine Fotos