Nächstes Spiel:

EV Zug - HC Ambri-Piotta
Bossard Arena, Zug
So, 31.01.2021, 15.45h


Wusstest du schon, dass...

...nicht nur der ZSC (Walter Scheibli) sondern auch der EVZ einen legendären Radioreporter in seinen Reihen wusste. Marco Segginger ist leider im Sommer 2013 verstorben.




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Torfestival im Spitzenspiel: Zug verspielt 4:0 Vorsprung

am 26.01.2021



EV Zug - ZSC Lions 6:7 n.V. (3:0, 3:4, 0:2, 0:1)

Der EVZ verliert das Spitzenspiel der Runde gegen die Zürcher trotz komfortabler 4:0 und 5:1 Führung noch in die Verlängerung mit 6:7. Die ZSC Lions wenden eine verloren geglaubte Partie auch dank der Zuger Passivität doch noch und fügen dem EVZ nach sieben Siegen in Serie wieder einmal eine Niederlage zu.

Den entscheidenden Treffer in der Overtime markierte der US-Amerikaner Garrett Roe in der 64. Minute. 7,6 Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit hatte der neu verpflichtete Ryan Lasch, der sein erstes Spiel für die Löwen bestritt, die Gäste mit dem 6:6 in die Verlängerung gerettet. Überragender Spieler der Zürcher aber war Postfinance Topskorer Denis Hollenstein, der drei Tore und zwei Assists erzielte. Sven Andrighetto traf doppelt für die ZSC Lions, die zum ersten Mal im neuen Jahr zwei Spiele in Folge gewannen.

Für die Zuger war es ein schwacher Trost, dass sie in der 21. Partie in Serie punkteten. Es fehlen den Kolinstädtern noch zwei weitere Partien ohne Niederlage in der regulären Spielzeit, um die Bestmarke des Grande Lugano aus dem Jahre 1988 zu egalisieren.

Nach dem ersten Drittel stand es 3:0 für das Heimteam. Das 1:0 für die Zuger hatte Yannick Zehnder mit einem Buebentrickli bereits nach 23 Sekunden geschossen. Das 2:0 von Dario Simion fiel nach 186 Sekunden, worauf ZSC-Keeper Lukas Flüeler durch Ludovic Waeber ersetzt wurde. Simion zeichnete auch für das 3:0 (9.) verantwortlich

Doch ein verrücktes Mitteldrittel und 3 Tore von Denis Hollenstein lancierte die Aufholjagd der Zürcher. Spätestens nach Andrighettos Anschlusstreffer zehn Minuten vor Ende der regulären Spielzeit zum 6:5, war sämtliche Souveränität aus den Reihen der Zuger gewichen. Das Momentum war gekippt und Zug kassierte eine ärgerliche Niederlage.

Am Sonntag bietet sich die Chance auf eine Reaktion. Der HC Ambri-Piotta gastiert in der Bossard Arena.

Fotos folgen

Zug entscheidet das erste Gigantentreffen

am 23.01.2021



ZSC Lions - EV Zug 1:2 n.P. (0:0, 0:1, 1:0, 0:0, 0:1)

Die beiden meistgenannten Titelfavoriten und Giganten, die die National League dominieren, trafen sich zum Spitzenkampf im Zürcher Hallenstadion. Es scheint so, dass der EVZ momentan nicht zu stoppen ist. Die Kolinstädter siegen auch bei den ZSC Lions mit 2:1 nach Penaltyschiessen. Den entscheidenden Treffer im Shootout gelang dem ehemaligen ZSC Stürmer Sven Senteler.

Für den EVZ war es bereits der siebte Sieg hintereinander. Zum 20. Mal in Folge punktete das Team von Dan Tangnes; eine eindrückliche Serie. Aber nicht Statistiken prägten das Spitzenspiel. Die Begegnung war physisch, Checks wurden zu Ende gefahren. In der 2. Minute setzte Verteidiger Claudio Cadonau schon ein Zeichen und setzte den Schweden Fredrik Pettersson ausser Gefecht.

Zugs Topskorer Jan Kovar brachte die Gäste bei Spielhälfte sehenswert in Führung (32.). Der Tscheche verzögerte seinen Abschluss so lange bis Lukas Flüeler sein Gehäuse nicht mehr abdecken konnte. Für die Stadtzürcher glich Sven Andrighetto kurz nach Beginn des 3. Drittels (42.) aus. Mit einem wuchtigen Schuss bezwang er den ansonsten überzeugenden Keeper Leonardo Genoni.

In der Schlussphase der regulären Spielzeit wurden zwei Treffer nach Videokonsultation der Schiedsrichter wegen Torhüterbehinderung aberkannt. Dies war der Powerplay-Treffer von Raphael Diaz (52.) sowie das Tor von Marcus Krüger nach einer feinen Einzelleistung. So blieb es nach 60 Minuten beim 1:1.

Am Ende setzte sich dennoch Zug durch. Im Penaltyschiessen reüssierten auf Zuger Seite Nick Shore und Sven Senteler, während bei den Gastgebern nur Topskorer Denis Hollenstein traf. Goalie Genoni erwies sich mit 37 Paraden als Matchwinner.

Am Dienstag kommt es bereits zum nächsten Gigangentreffen. Diesmal jedoch geniesst der EVZ Heimvorteil.

Leider keine Fotos

Revanche gegen Servette gelungen

am 19.01.2021



EV Zug - HC Genève Servette 5:3 (2:1, 2:2, 1:0)

Dem EV Zug gelingt die Revanche nach der 0:4 Auswärtsniederlage im November mit einem 5:3 Heimsieg im Spitzenspiel. Damit bauen die Kolinstädter die Leaderposition in der National League weiter aus. Verteidiger Nico Gross gelingt das erste Tor in der höchsten Spielklasse.

Im Duell des Ersten gegen den Vierten der Liga ging es turbulent zu und her. Die Führung wechselte in einem schnellen und physischen Spiel immer wieder. Schlussendlich siegte der Gastgeber Zug und feierte damit den sechsten Sieg in Serie.

Im spektakulären Mitteldrittel kam erst Center Tanner Richard nach einem Abpraller zum 2:2-Ausgleich für die Calvinstädter. Anschliessend entwickelte sich ein regelrechter Schlagabtausch, Tore fielen aber auch wegen überragenden Goalies und drei Pfostenschüsse vorerst keine mehr. In der 32. Minute durften die Gäste in doppelter Überzahl agieren und kombinierten sich zum 3:2 durch den Kanadier Eric Fehr. Doch die Zuger steckten nicht auf und gingen noch vor der Pause mit einem Doppelschlag erneut in Führung (4:3). Topskorer Jan Kovar brillierte dabei mit einem feinen Ablenker und Nico Gross feierte seinen ersten Treffer in der höchsten Liga der Schweiz.

Daniel Winnik sorgte im Powerplay in der vierten Minute für die Genfer Führung. Der Treffer war glücklich, denn die Scheibe wurde von Livio Stadler ins eigene Tor abgelenkt. Auch diesmal sorgten wieder Junge für wichtige Tore der Zuger. Tobias Geisser und Sven Leuenberger drehten die Partie noch vor der ersten Pause zum 2:1. Den Schlusspunkt im letzten Drittel setzte Gregory Hofmann nach schöner Vorarbeit von Jan Kovar im Powerplay zum 5:3 und zur definitiven Entscheidung.

Am Freitag kommt es zum Duell der meistgenannten Titelfavoriten. Man gastiert im Zürcher Hallenstadion und spielt gegen den Tabellenzweiten.

Fotos vom Spiel: Link

Nick Shore mit Torpremiere in der Schweiz

am 17.01.2021



EV Zug - HC Ambri-Piotta 2:0 (0:0, 1:0, 1:0)

Die Zuger gewannen das Heimspiel gegen den HC Ambri-Piotta mit 2:0. Dabei gelang dem neu verpflichteten Amerikaner Nick Shore bei seinem ersten Auftritt in der Bossard Arena gleich ein Treffer. Luca Hollenstein kam zu seinem ersten Shutout in dieser Saison.

Die Erfolgssträhne der Kolinstädter endete gegen Ambri-Piotta nicht. Die Zuger brillierten nicht mehr und mühten sich gegen die Leventiner zu einem knappen 2:0-Erfolg. Seit mehr als zwei Monaten und 18 Spielen haben die Zuger stets mindestens einen Punkt geholt.

Der Erfolg gegen die Biancoblu wurde von zwei Spielern geprägt. Der Amerikaner Nick Shore, vor einer Woche für den zu den Edmonton Oilers zurückgekehrten Ryan McLeod verpflichtet, erzielte in der 22. Minute nach tollem Zuspiel von Jerome Bachofner sein erstes Tor in der Schweiz. Dieses 1:0 reichte dem Heimteam bereits zum Sieg. Die Siegsicherung gelang Dario Simion 77 Sekunden vor Schluss mit einem Schuss ins verwaiste Gehäuse.

Shores Treffer reichte, weil Keeper Luca Hollenstein eine tadellose Leistung zeigte und zu seinem ersten Shutout in der National League kam. Hollenstein parierte sämtliche 45 Abschlussversuche Ambris. Bei den Leventinern schied acht Minuten vor Schluss Topskorer Julius Nättinen verletzt aus. Der Finne war nach einem Check von Claudio Cadonau kopfvoran in die Bande gestürzt.

Dank dem Sieg führt der EVZ die Tabelle schon mit 13 Punkten Vorsprung an. Diese Differenz auf die ZSC Lions jedoch täuscht, weil Lausanne als aktuell Fünfter noch sechs Partien weniger bestritten hat und nach Verlustpunkten nur drei Zähler hinter Zug zurück liegt.

Am Dienstag folgt der nächste Heimauftritt. Gegen die Grenats haben die Zuger noch eine Rechnung offen, schlussendlich fügten sie den Zentralschweizern am 13. November eine schmerzhafte 4:0 Niederlage zu.

Fotos vom Spiel: Link

Lugano von Zuger Schneepflug weggeräumt

am 16.01.2021



HC Lugano - EV Zug 1:5 (0:4, 1:1, 0:0)

Währenddem auf der Alpennordseite der Schnee in Massen liegt, ist das Südtessin schneefrei geblieben. Der Zuger Schneepflug läuft auf Hochbetrieb und räumt die Luganesi mit voller Wucht bereits in den ersten Spielminuten weg. Leader Zug festigt die Tabellenführung mit einem überzeugenden Auftritt und gewinnt gleich mit 5:1.

Lugano hatte in den ersten zehn Heimspielen in dieser Saison immerhin acht Siege gefeiert, gegen den EVZ waren die Bianconeri jedoch chancenlos. Nach dem ersten Drittel führten die Gäste bereits mit 4:0. Das Skore eröffnete nach nur 19 Sekunden Captain Raphael Diaz, der auch für das 5:1 (32.) verantwortlich zeichnete. In der achten Minute erhöhte Erik Thorell.

Das 3:0 erzielte in der 11. Minute Grégory Hofmann, der beim dritten Sieg im dritten Saisonduell gegen sein früheres Team wie immer an alter Wirkungsstätte traf. Noch vor der ersten Pause markierte Livio Stadler den vierten Treffer für den EV Zug. Der Verteidiger traf nach seiner Torpremiere am Dienstag erneut.

Im Mittelabschnitt gehen es die Zentralschweizer etwas ruhiger an, schlussendlich gab es über den Sieger der Partie keine Diskussion mehr. Nach 31 Minuten verkürzte Luca Fazzini auf 1:4. Allerdings stellte Diaz (32.) keine Minute später den Vier-Tore-Vorsprung wieder her. Im Schlussdrittel fällt kein Treffer mehr und die Gäste bringen den Auswärtssieg locker über die Zeit.

Die Konstanz der Kolinstädter wird langsam unheimlich. Die Zuger punkteten in der 17. Partie hintereinander und haben in der laufenden Meisterschaft erst zweimal nach 60 Minuten verloren. Derweil erlitt der HC Lugano die vierte Niederlage in den letzten fünf Partien.

Am Sonntag folgt das Heimspiel gegen den nächsten Tessiner Verein. Ambri-Piotta kommt in die Innerschweiz.

Leider keine Fotos