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Zug ist Schweizer
Eishockeymeister, 2020/21,


Wusstest du schon, dass...

...die EVZ Fans mit dem SCB im Jahre 1997 auf dem Herti-Eis gemeinsam den Titel der Mutzen gefeiert haben




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23 Jahre sind genug: Zug ist endlich wieder Meister

am 08.05.2021



EV Zug - HC Genève Servette 5:1 (0:0, 1:1, 4:0)

Es ist vollbracht! Mit einem 5:1 Sieg feiert der EVZ seinen zweiten Meistertitel der Clubgeschichte. Die Fans mussten sich 23 Jahre gedulden und feierten auf dem Arenaplatz ausgelassen. Die Kolinstädter gewinnen auch Spiel 3 des Playoff-Finals gegen Genève-Servette, diesmal 5:1.

Zweimal Grégory Hofmann und der Kabinen-DJ Carl Klingberg schiessen den EVZ zum lang ersehnten, akribisch geplanten und auf der ganzen Linie verdienten Meistertitel. Das 4:1 und 5:1 sind nur noch Zugabe. Die Entscheidung fällt im Schlussdrittel nach einem der seltenen Abwehrfehler der Grenats. Grégory Hofmann zündet in der 49. Minute den Turbo, enteilt Roger Karrer und bezwingt Keeper Daniel Manzato technisch brillant.

Nur 19 Sekunden später macht Carl Klingberg mit dem 3:1 im Powerplay den Deckel drauf. Der Schwede lenkt direkt vor Manzato einen der gefährlichen Schüsse von Raphael Diaz ab. Für den nach Freiburg abwandernden Captain ist es der dritte Assist in der Finalserie. Daraufhin können die Genfer nicht mehr reagieren.

Die Calvinstädter tun sich im Final besonders schwer mit dem Tore schiessen. Der Grund ist schnell gefunden: die überragende Zuger Defensive mit Goalie Leonardo Genoni, der bereits seinen sechsten Meistertitel nach drei mit Davos und zwei mit Bern feiert. Nur zwei Gegentore (1:0, 2:1, 5:1) in einer Best-of-5-Finalserie sind Rekord. Drei Minuten vor Schluss erzielt Yannick-Lennart Albrecht noch das 4:1, Dario Simion trifft in den Schlusssekunden ins verwaiste Goal.

Auch im dritten Finalspiel neutralisieren sich die beiden Teams zu einem 0:0 nach dem ersten Drittel. Dann geht Zug in Führung und steht ein erstes Mal kurz vor dem Titelgewinn. Gregory Hofmann darf es nach einem schönen Durchspiel dreimal versuchen, eher er den Puck hinter Servette-Goalie Manzato versenkt. Die Führung ist verdient, denn im ersten Drittel gelingt den Gästen kaum ein gefärlicher Angriff.

Der Gegentreffer bewirkt mehr offensive Aktionen der Grenats. Sie steigern sich deutlich, und kurz vor Ende des Mitteldrittels nutzt Servettes PostFinance-Topskorer Henrik Tömmernes ein Powerplay zum 1:1-Ausgleich in der 39. Minute.

Der Sieg fällt zwar um zwei Tore zu hoch aus, doch der Titel der Zuger ist hochverdient. Um 22:21 fliegen die Stöcke und Helme aufs Eis. Dann gab es kein Halten mehr und die Fans strömen aus der ganzen Zentralschweiz auf den Arenaplatz vor dem Stadion. Die Mannschaft lässt sich von den über 5000 Fans auf der Terrasse der Sportsbar 67 feiern und präsentiert den Meisterpokal.

Wir werden in den kommenden Tagen viele Fotos der Meisterfeier publizieren. Hast du auch einige gute Schnappschüsse geschossen? Sendet uns die Bilder an webmaster@hnk-zug.ch Wir werden eure Fotos auf unserer Webseite gerne veröffentlichen. Übrigens bringt die Zuger Zeitung am Montag eine Meisterzeitung heraus.

Fotos vom Spiel: Link
Fotos von der Pokalüergabe und der Meisternacht: Link

Dario Simion, der Genfer Schreck

am 05.05.2021



HC Genève Servette - EV Zug 1:2 (0:0, 1:1, 0:1)

Dank zwei Powerplaytreffer von Dario Simion gewinnt der EVZ auch das zweite Finalspiel gegen Genève Servette knapp mit 2:1 und geht in der Serie mit 2:0 in Führung. Am Freitag könnten die Zuger mit einem weiteren Erfolg bereits den zweiten Meistertitel der Clubgeschichte feiern.

Ausgerechnet das Penaltykilling, in dem Servette in den bisherigen Playoffs so brilliert hatte, brach den Calvinstädtern im zweiten Finalspiel das Genick. Zweimal ging der EVZ im Powerplay in Führung, zweimal lenkte Dario Simion einen Schuss von Raphael Diaz unhaltbar ab. Und beide Male war es Eric Fehr, der auf der Strafbank Platz nahm. Auch den Ausgleich erzielte das Heimteam am Ende des Mitteldrittels nach einer von Noah Rod abgeschlossenen Kombination im Powerplay. Genoni war für einmal chancenlos.

Wie im ersten Spiel dieser Serie neutralisierten sich die beiden Mannschaften lange. Die Kolindstädter liessen den Servettiens noch weniger Raum zur Entfaltung. Die Grenats taten sich enorm schwer, sich überhaupt im Abwehrdrittel der Zuger zu installieren. Leonardo Genoni musste deutlich weniger Schüsse abwehren als noch am Montag (20), tat dies aber souverän. Zur rechten Zeit zeigt der Kilchberger seine Topform.

Nach dem erneut torlosen Startdrittel gehörte der mittlere Abschnitt klar den Gästen. Bei Vollbestand auf dem Eis erspielte man sich jedoch nur wenige Torchancen. Die beste hat Justin Abdelkader, der in Unterzahl von einem Fehler des Schweden Henrik Tömmernes profitierte. Der US-Amerikaner traf solo vor Keeper Daniel Manzato nur den Pfosten (28.).

Überhaupt kann Tömmernes in dieser Finalserie bisher nicht die gewohnte Dominanz ausspielen. Der schwedische Verteidiger wird bei jeder Gelegenheit von den Zugern attackiert, so dass er sich spärlich entfalten kann. Die Zuger machen bislang alles richtig, wirken abgeklärt und erzielen die wichtigen Tore in den entscheidenden Momenten. Vor dem Tor von Genoni wird konsequent aufgeräumt und Präsenz markiert.

Mit einer konzentrierten Leistung könnte der lang ersehnte Titel am Freitag in der Bossard Arena bereits Tatsache werden.

Leider keine Fotos

Finalserie startet mit einem Fussballresultat

am 03.05.2021



EV Zug - HC Genève Servette 1:0 (0:0, 1:0, 0:0)

Der EV Zug geht im Playoff-Final gegen Genève-Servette dank dem Fussballresultat von 1:0 in Führung. Die Zuger Matchwinner heissen Leonardo Genoni und Grégory Hofmann.

Zug kommt dem heiss ersehnten und erdauerten zweiten Meistertitel einen Schritt näher. In der über maximal fünf Partien dauernden Finalserie fehlen noch zwei Siege. Der erste Heimerfolg war aber ein hartes Stück Arbeit. Am Ende reichte ein Tor von Grégory Hofmann zu Beginn des Mitteldrittels zum Minisieg.

Die aufsässigen Calvinstädter forderten dem EVZ alles ab. Ein Trumpf der Zuger stach aber immer wieder: Nationalmannschaftskeeper Leonardo Genoni. Bereits nach 40 Sekunden scheiterte Mathieu Vouillamoz alleine vor dem Zuger Torhüter. Vor allem im zweiten Drittel lief dieser dann zur Hochform auf. In der 27. Minute hatte Ersatzausländer Guillaume Asselin eine Riesenchance, traf aber die Scheibe nicht richtig. Wenig später scheiterte er erneut an Genoni und in der 30. Minute auch Stéphane Patry. Asselin vom Partnerteam Sierre musste für den erkrankten Spektakelstürmer Linus Omark einspringen. Im letzten Drittel scheiterte auch Simon Le Coultre, direkt von der Strafbank kommend, solo an Genoni. Dieser parierte alle 34 Abschlüsse der Grenats.

Ärgern muss sich Servettes Schwede Henrik Tömmernes. Sein Pass aus der eigenen Zone landete auf dem Stock des gegnerischen PostFinance-Topskorers Jan Kovar. Dieser bedient Gregory Hofmann, der seine Kaltblütigkeit und Technik unter Beweis stellte. Das 1:0 nach 21 Sekunden des zweiten Drittels blieb der einzige Treffer.

Gestohlen ist der Zuger Sieg keineswegs. Auch Carl Klingberg, Santeri Alatalo, Justin Abdelkader oder nochmals Hofmann kamen zu guten Chancen. Servettes ebenfalls überzeugender Keeper Daniel Manzato liess sich aber nur einmal bezwingen (32 Paraden). Zug führte die etwas feinere Klinge. Alles andere als zufrieden sein kann das Heimteam allerdings mit dem Powerplay. Aus vier Überzahlgelegenheiten resultierte nichts Zählbares. Im ersten Drittel brachte man in 1:52 Minuten doppelter Überzahl einzig einen Pfostenschuss von Raphael Diaz (17.) zustande.

Am Mittwoch folgt das nächste Duell gegen den zähen Widersacher; diesmal in Genf.

Fotos vom Spiel: Link

Zug steht im Final und trifft auf Genf Servette

am 01.05.2021



SC Rapperswil-Jona Lakers - EV Zug 3:6 (0:3, 2:1, 1:2)

Mit einer überzeugenden Leistung gewinnt der EVZ das vierte Halbfinalspiel in Rapperswil mit 6:3 und zieht in den Final ein. Die Basis zum 3. Sieg in der Serie legte der Qualisieger mit einem fulminanten Start. Er führte nach dem ersten Drittel bereits mit 3:0. Ab Montag trifft das Team von Coach Dan Tangnes im Final (Best-of-Five) auf Genève Servette.

Das kleine Wunder der Rapperswil-Jona Lakers ist ausgeblieben. Im letzten Spiel von Jeff Tomlinson ging die defensive Organisation und Stabilität über weite Strecken verloren. Das 0:3 nach 20 Minuten durch die Treffer von Lino Martschini (6.), Sven Senteler (16.) und Justin Abdelkader (20.) war für die Zuger bereits mehr als die halbe Miete.

Die Lakers steckten nie auf und kamen im Mitteldrittel durch das erste Saisontor von Martin Ness, der einen Abpraller von der Bande über die Linie stocherte (29. Minute) zum ersten Treffer. Gut zwei Minuten später brachte Steve Moses mit dem 2:3 tatsächlich nochmal Spannung in die Partie. Die St. Galler drückten sogar kurz auf den Ausgleich, ehe Dario Simion nach einem Konter ins Rapperswiler Tor traf und den beruhigenden Zweitore-Vorsprung wieder herstellte.

Im Schlussdrittel gelang dem Heimteam durch Nando Eggenberger der Anschluss zum 3:4. Doch Zug war zu abgeklärt und reagierte postwendend. Innerhalb von 80 Sekunden reagierte man auf das 3:4 (54.). Carl Klingberg stellte den 2-Tore-Vorsprung wieder her und ersparte seinen Farben einen hektischen Finish. Auf der Zielgeraden geriet der Qualisieger nicht mehr ins Wanken, verzeichnete stattdessen noch einen Empty Netter durch Sven Leuenberger zum 6:3-Endstand.

Somit verwertete der EVZ seinen 2. Matchpuck und trifft ab Montag im Final auf Genf Servette.

Leider keine Fotos

Die Serie ist noch nicht entschieden

am 29.04.2021



EV Zug - SC Rapperswil-Jona Lakers 1:2 (1:2, 0:0, 0:0)

Der EVZ verliert nach einer dürftigen Darbietung gegen die Rapperswil-Jona Lakers die dritte Halbfinalpartie mit 2:1. Damit geht das Märchen der Rosenstädter weiter. Die St. Galler verkürzen die Serie auf 1:2 und können am Samstag zu Hause antreten.

Der Finaleinzug der Zuger schien nur noch Formsache zu sein, doch den ersten Matchpuck mochte man nicht zu nutzen. Die Lakers unterstrichen ihre gute Moral. Zwar führte der EVZ wie erwartet die feinere Klinge, die Gäste kämpften aber heroisch. Torhüter Melvin Nyffeler glänzte mit 31 Paraden. Somit geht die erfolgreiche Ära des Rapperswiler Trainers Jeff Tomlinson noch mindestens ein Spiel weiter. Zuvor hatten die Lakers achtmal in Folge gegen den EVZ verloren.

Verteidiger Daniel Vukovic gelang in der 10. Minute aus kurzer Distanz die Führung für die Gäste. Das gab den Rosenstädtern Auftrieb, dennoch kassierten sie 204 Sekunden später nach einem Fehler von Igor Jelovac den Ausgleich. Grégory Hofmann bezwang als einziger Zuger den Lakers Keeper. 39 Sekunden vor der ersten Pause brachte Nando Eggenberger die Gäste nach einem Puckverlust von Santeri Alatalo erneut in Führung.

Zwar war das Heimteam in den ersten Minuten optisch überlegen, jedoch agierte man zu wenig zielstrebig und bekundete mit dem aggressiven Forechecking der Gäste Mühe. In den ersten 20 Minuten brachte der EVZ gerade drei Torschüsse zu Stande. Dennoch hätten die Zuger bereits in der 1. Minute in Führung gehen müssen, als Shore und Martschini nach einem Fehler von Dominik Egli alleine auf Nyffeler loszogen. Der US-Amerikaner schoss jedoch daneben.

Im zweiten Abschnitt schalteten die Zuger einen Gang höher, was sich im Schussverhältnis von 18:6 widerspiegelte. Vor allem in den letzten fünf Minuten erspielten sie sich gute Möglichkeiten, Nyffeler liess sich jedoch nicht bezwingen. Derweil fuhren die Gäste immer wieder gefährliche Konter, Roman Cervenka kam dem 2:0 zweimal sehr nahe (24./34.). Was die Gastgeber dann im letzten Drittel zeigten, war eindeutig zu wenig. Das Powerplay war sehr schwach, in welchem der EVZ nichts zu Stande brachte.

Deswegen folgt am Samstag nun eine weitere Partie in der Rosenstadt. Bleibt zu hoffen, dass der EVZ wieder zielstrebiger zur Sache geht und sich den dritten Sieg holt.

Fotos vom Spiel: Link