Nächstes Spiel:

SC Bern - EV Zug
Postfinance Arena, Bern
Di, 09.03.2021, 19.45h


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...das alte Hertistadion in den 90er Jahren in der ehemaligen TV-Sendung "Time-out" als das Stadion mit der besten Stimmung der NLA gewńhlt wurde.




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Business as usual: knappes Resultat gegen Ambri

am 02.03.2021



EV Zug - HC Ambri-Piotta 5:4 (2:2, 1:2, 2:0)

Der EVZ baut seine eindr├╝ckliche Serie auf acht Siege aus. Nachdem die F├╝hrung in einer ausgeglichenen Partie viermal wechselte, nutzte Verteidiger Santeri Alatolo das einzige Powerplay im Schlussdrittel gnadenlos aus und sicherte seinem Team zwei Minuten vor Ende den knappen 5:4 Erfolg. Sein Schuss wurde von Yannick Zehnder noch leicht abgelenkt. Business as usual: gegen die Leventiner waren die Resultate in der Vergangenheit immer knapp ausgefallen.

Nach einer verr├╝ckten Anfangsphase lag das Heimteam gegen die Biancoblu schon fr├╝h mit 1:2 im Hintertreffen, obwohl der beste Zuger Torsch├╝tze Dario Simion (21. Saisontor) seine Farben bereits nach 74 Sekunden in F├╝hrung brachte. Zwei unerwartete Blackouts von Justin Abdelkader und Dominik Schlumpf brachte Ambri in die Partie zur├╝ck. Der US-Amerikaner feierte seinen Einstand in der Bossard Arena, nachdem er bereits zweimal ausw├Ąrts (gegen Genf und Bern) auf dem Eis stand.

Nach einer halben Stunde hatte das Heimteam den R├╝ckstand korrigiert und f├╝hrte mit 3:2. Dies dank Treffern von Lino Martschini (8.) und Santari Alatolo (29.). Weil Brendan Perlini (35.) und Diego Kostner (39.) aber zweimal in ├ťberzahl trafen, war vom EVZ im letzten Drittel erneut eine Reaktion gefordert ÔÇô und sie kam auch. Ambris neuer Ausl├Ąnder Petr Cajka trug mit seinem Beinstellen und dem anschliessenden Besuch auf der Strafbank seinen Teil dazu bei. Nick Shore (41.) und Yannick Zehnder (59.) konnten Damiano Ciaccio bezwingen.

F├╝r Zug folgt nun eine etwas l├Ąngere Pause. Diese ist nach dem 32. Sieg im 41. Saisonspiel auch verdient. Erst am kommenden Dienstag bestreitet man wieder einen Ernstkampf. Man reist erneut zum SC Bern, der am Sonntag ├╝berraschend die letzte Cup Austragung gewonnen hatte.

Fotos vom Spiel: Link

Zug hat das SCB-Trauma wohl endg├╝ltig ├╝berwunden

am 26.02.2021



SC Bern - EV Zug 4:5 (2:1, 0:2, 2:2)

Es ist bekannt, dass der EVZ die letzten beiden Finals gegen den SC Bern verloren hat. Nun gewinnen die Kolinst├Ądter innerhalb von 24 Stunden auch das zweite Spiel gegen die Mutzen. Nach dem meisterlichen 7:1 zu Hause, siegte das Team von Coach Dan Tangnes auch in der Postfinance Arena knapp aber verdient mit 5:4. Das SCB-Trauma der letzten Jahre scheint endg├╝ltig ├╝berwunden zu sein und Zug darf mit dem Titel lieb├Ąugeln.

Der SCB Coach Mario Kogler musste nach der 1:7 Klatsche vom Vorabend etwas an der Aufstellung ├Ąndern. Anstatt Tomi Karhunen h├╝tete wieder einmal Philip W├╝thrich das Tor der Berner. Bei Zug stand Justin Abdelkader im Lineup. 37 Minuten zahlte sich der Wechsel aus Sicht des SCB aus. Die Hauptst├Ądter f├╝hrten dank Treffer ihrer Verteidiger Miro Zryd (7.) und Ramon Untersander (18.) mit 2:1. Doch dann n├╝tzten die Zuger, die ohne den angeschlagenen Raphael Diaz antreten mussten, ihre ├ťberlegenheit kurz vor Ende des 2. Drittels aus. Innerhalb von 151 Sekunden drehte man das Spiel durch Treffer von J├ęr├┤me Bachofner und Lino Martschini.

Gleich zu Beginn des letzten Drittels erh├Âhte Dario Simion mit seinem bereits 20. Saisontreffer auf 4:2. Die Berner gaben sich aber noch nicht geschlagen, auch nachdem Yannick-Lennart Albrecht mit dem 5:2 (52.) zur vermeintlichen Entscheidung traf. Dank Treffern von Inti Pestoni (53.) und Andr├ę Heim (59.) gab es noch eine spannende Schlussphase.

Doch Zug brachte den knappen Vorsprung ├╝ber die Zeit und feierte den siebten Sieg in Serie. Weil die ersten Verfolger Fribourg und die ZSC Lions Punkte liegen liessen, f├╝hren die Zuger die Tabelle mit 16 und mehr Z├Ąhler Vorsprung auf die Konkurrenz an.

F├╝r Zug folgt am Dienstag der n├Ąchste Heimauftritt. Der HC Ambri-Piotta reist in die Zentralschweiz.

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Die Auferstehung des Lino Martschini

am 25.02.2021



EV Zug - SC Bern 7:1 (2:0, 3:1, 2:0)

Lino Martschini scheint seine Kaltbl├╝tigkeit wiedergefunden zu haben. Nachdem der wirbelige St├╝rmer am Dienstag in der Overtime in Genf den Siegtreffer erzielte, traf er gegen den SC Bern erneut und durfte seinen vierten Saisontreffer feiern. Dank einem klaren 7:1 Heimerfolg gegen den SC Bern bauen die Zuger den Vorsprung in der National League auf den ersten Verfolger ZSC Lions auf 15 Punkte aus.

Nach zuletzt drei Siegen in Serie musste der SC Bern gegen den Leader wieder eine Niederlage einstecken. Die Mutzen bekamen eine Lektion der Kolinst├Ądter, die mit dem 7:1 Erfolg den sechsten Sieg in Serie feiern durften.

Dario Simion mit einem haltbaren Schuss (7.) und Sven Senteler im Powerplay (8.) brachten die Gastgeber schon fr├╝h mit zwei Treffer innert 52 Sekunden mit 2:0 in F├╝hrung. Die Berner waren im ersten Drittel nicht unbedingt das schlechtere Team, jedoch im Abschluss vermisste man die Kaltbl├╝tigkeit. Im Mitteldrittel wusste der SCB kaum, wie ihm geschah. Es schlichen sich immer wieder Fehler ein, die der EVZ eiskalt ausnutzte. Lino Martschini (29.) und Nick Shore (30.) erh├Âhten mit einem weiteren Doppelschlag innert 51 Sekunden auf 4:0.

Zwar schalteten die Zuger in der Folge einen Gang zur├╝ck, nach dem 1:4 von Dustin Jeffrey (32.) stellte Verteidiger Santeri Alatalo nach 38 Minuten den Viertore-Vorsprung wieder her. Damit war die Partie gelaufen. Im letzten Drittel brachen die Berner vollends ein. Sie standen bei einigen Zuger Angriffen nur noch Spalier. So konnte Nico Gross (48.) und erneut Santeri Alatolo (53.) im Powerplay auf 7:1 erh├Âhen.

Die Chance auf Wiedergutmachung bietet sich den Bernern, die am Sonntag im Cupfinal stehen, bereits am Freitag im eigenen Stadion.

Fotos vom Spiel: Link

Zuger Offensivhockey muss in die Verl├Ąngerung

am 23.02.2021



HC Gen├Ęve Servette - EV Zug 3:4 n.V. (1:1, 2:2, 0:0, 0:1)

Beim Deb├╝t von Justin Abedelkader muss ein dominierendes Zug in die Verl├Ąngerung. Dort schiesst Lino Martschini den Leader in einem Schussfestival zum knappen 4:3-Sieg.

Die Zuger nahmen den Offensivdrang aus dem Spiel vom Samstag in Davos in die Westschweiz mit. Man legte gleich mit Volldampf los und deckte Keeper Descloux mit zahlreichen Sch├╝ssen ein. Im 1. Drittel sorgten die G├Ąste f├╝r rekordverd├Ąchtige 27 Torsch├╝sse. Das Heimteam verzeichnete nur deren 5. Zum Schluss gab es f├╝r die Zuger trotz unglaublichen 64 Torsch├╝ssen nur 2 Punkte. Lino Martschini sorgte in der 3. Minute der Verl├Ąngerung f├╝r den verdienten Sieg der Zuger.

Den Zugern wurde gleich im ersten Powerplay ein regul├Ąres Tor von Sven Senteler aberkannt, da die Refs auf den Videobildern nicht nachweisen konnten, ob der Stock des Zuger St├╝rmers zu hoch war. Im zweiten ├ťberzahlspiel traf Topskorer Jan Kovar zur verdienten F├╝hrung. Die Grenats fanden kein Mittel gegen das Zuger Pressing. Im ersten ├ťberzahlspiel der Calvinst├Ądter fiel durch Simon LeCoultre der Ausgleich.

Im 2. Drittel ├Ąndert sich nichts am Spielgeschehen. Zug powerte weiter, dominierte die Grenats, doch entgegen dem Spielverlauf erzielte das Heimteam durch Noah Rod (24.) die 2:1 F├╝hrung. Zug liess sich nicht beirren und antwortete mit einem Doppelschlag in der 31./32. Minute durch Dario Simion und Yannick-Lennart Albrecht. Tyler Moy glich das Spiel kurz vor der zweiten Pause wieder aus.

Im letzten Abschnitt flachte das Schussfestival ab und es gab weniger Torchancen. Genf erwachte und neutralisierte die G├Ąste gr├Âsstenteils. In der Schlussphase hatte das Team von Dan Tangnes nochmals einige guten Chancen f├╝r den Sieg. Doch Gauthier Descloux konnte nicht mehr bezwungen werden, so dass es in die Verl├Ąngerung ging. Dort schnappt sich Lino Martschini den Puck und h├Ąmmerte ihn ins Tor.

F├╝r Zug geht es am Donnerstag & Freitag mit einer Doppelrunde gegen den Cupfinalisten SC Bern weiter. Zun├Ąchst tritt man am Donnerstag zu Hause gegen die Mutzen an.

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Zug schl├Ągt nun auch das letzte National League Team

am 20.02.2021



HC Davos - EV Zug 2:7 (0:1, 1:3, 1:2)

Dem EVZ gelingt es in der laufenden Meisterschaft auch gegen den HC Davos zu gewinnen. Gegen die B├╝ndner hatte man in den zwei bisherigen Duellen den K├╝rzeren gezogen. Nun siegte man aber deutlich mit 7:2 und hat damit alle elf Mannschaften der h├Âchsten Spielklasse besiegt.

Bevor das erste Bully im Eisstadion Davos gespielt wurde, zogen sich alle Akteure zur├╝ck auf die Spielerb├Ąnke und protestierten gegen die Ausl├Ąndererh├Âhung. ┬źDer Nachwuchs ist unsere Zukunft, die Fans unser R├╝ckgrat und Eishockey unser Leben┬╗, stand auf Transparenten, die von den Spielern in allen f├╝nf NL-Stadien ausgerollt wurden. Nach 2 Minuten wurden die Partien planm├Ąssig fortgesetzt.

Der Streik wurde von der Spielergewerkschaft SIHPU organisiert und koordiniert. Dessen Pr├Ąsident Jonas Hiller verfolgte die Begegnung in Davos und hatte kurz nach dem Entscheid der Liga angek├╝ndigt, dass die Spieler sich gegen das Vorgehen der Liga zur Wehr setzten werden. Unterst├╝tzt wurde die Spielergewerkschaft durch s├Ąmtliche Fanklubs der NL-Teams. Gem├Ąss Hiller sei die Aktion nicht als Protest zu verstehen, sondern man wollte vielmehr ein Zeichen setzen. Die Spielergewerkschaft m├Âchte vermehrt in solch wichtige Diskussionen miteinbezogen werden.

Noch kurz zur Partie: Erik Thorell und Sven Senteler mit ihrem jeweils 8. Saisontor stellten im 1. Drittel schon fr├╝h die Weichen zum klaren Zuger Sieg. Entschieden war die Partie nach einem Doppelschlag von Tobias Geisser (23.) und Yannick Zehnder (25.) innert anderthalb Minuten im Mitteldrittel. Nach dem 5:0 durch J├ęr├┤me Bachofner (31.) b├Ąumten sich die B├╝ndner noch einmal auf und verk├╝rzten durch Chris Egli und Enzo Corvi auf 2:5. Topskorer Jan Kovar (47.) und Carl Klingberg (50.) stellten den 5-Tore-Vorsprung f├╝r den Leader im Schlussabschnitt wieder her.

Mit dem klaren Sieg verteidigt der EVZ den zehn Punkte Vorsprung in der Tabelle auf die ZSC Lions. Am Dienstag folgt ein schweres Ausw├Ąrtsspiel in Genf. Dann d├╝rfte der US-Amerikanische St├╝rmer Justin Abdelkader seinen Einstand in der Schweiz geben.

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