Nächstes Spiel:

EV Zug - SC Bern
Bossard Arena, Zug
Do, 03.12.2020, 19.45h


Wusstest du schon, dass...

...Derzmä und Kusti früher mit der Trompete in der Nordkurve gespielt haben.




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Last-Minute-Sieg des EV Zug

am 14.11.2020



EV Zug - SC Rapperswil-Jona Lakers 4:3 (0:1, 2:1, 2:1)

Mit drei Siegen im Gepäck traten die Lakers auch in Zug mit einer gesunden Portion Selbstvertrauen auf. Zug blieb lange blass und so stand es nach zwei Dritteln und zweimaliger Führung der Rosenstädter 2:2. Dank einem Last-Minute Treffer durch Dario Simion leistete der EVZ nach der Niederlage in Genf ein Stück Rehabilitation.

Im ersten Drittel waren die Gäste die aktivere Mannschaft und kamen zu mehr Tormöglichkeiten. Bei Zug klappten die Automatismen noch nicht und man vermisste die letzte Konsequenz im Abschluss. Da sind die Lakers von Beginn weg die aktivere Mannschaft und gingen durch Verteidiger Rajan Sataric (5.) verdient in Führung.

In der Folge holten die Gastgeber dreimal einen Rückstand auf - das 2:2 (35.) und 3:3 (51.) erzielten Jan Kovar respektive Captain Raphael Diaz jeweils im Powerplay. Nach Nando Eggenbergers Shorthander zum 3:2 (43.), bei dem Luca Hollenstein nicht die beste Falle machte, schnupperten die St. Galler an der Überraschung. Doch Raphael Diaz (51.) im Powerplay und Dario Simion (59.) wurden mit ihren Toren zu den Spielverderbern aus Sicht der Rosenstädter.

Damit gelang dem EVZ eine Reaktion auf die 0:4-Auswärtsniederlage gegen Genève-Servette am Freitag. Die Zuger schlossen dank dem achten Sieg im zehnten Meisterschaftsspiel punktemässig zu Leader Lausanne auf. Gegen die Lakers war es der vierte Erfolg in Serie, der zweite in der laufenden Spielzeit.

Das nächste Spiel der Zuger folgt am kommenden Freitag zu Hause gegen den HC Lugano.

Fotos vom Spiel: Link

Erste Zuger Auswärtsniederlage ist Tatsache

am 14.11.2020



HC Genève Servette - EV Zug 4:0 (0:0, 1:0, 3:0)

Es gab Zeiten als Genf der Lieblingsgegner der Kolinstädter war. Dies war im Herbst 2019 der Fall, als man nicht weniger als 17 der 18 letzten Duelle gegen die Grenats gewann. Die Zeiten ändern sich und mittlerweile musste man vier Niederlage in Folge – mitsamt der Vorbereitungspartie – gegen die Calvinstädter einstecken.

Der Mann des Spiels war der in Lausanne in Ungnade gefallene Joël Vermin. Der Stürmer führte den Genève-Servette Hockey Club zum 4:0-Erfolg über Zug. Auch wenn die Entscheidung nach 47 Minuten aus Zuger Optik unglückhaft zu Stande kam, die Grenats gewann diese Partie verdientermassen.

Der Führungstreffer fiel erst nach 29. Spielminuten. Vermin lenkte einen Schuss von Linus Omark noch ab, den Treffer wurde jedoch bis Spielschluss dem Schweden gutgeschrieben. Keine Zweifel gab es beim 2:0. Vermin zog auf und davon, wurde von Yannick Zehnder zu Fall gebracht und nach Vermins Kollision mit Keeper Leonardo Genoni rutschte die Scheibe hinter die Linie.

Bitter für Zug war dieses vorentscheidende Gegentor, weil Sekunden vorher Dario Simion nach einem brillanten Zuspiel von Geburtstagskind Gregory Hofmann den Ausgleich verpasst hatte. Zwölf Sekunden nach dem 2:0 erhöhte Michael Völlmin mit seinem ersten Saisontor auf 3:0 für Genf.

Bei Servette kam Gauthier Descloux mit 28 Paraden zum ersten Shutout der Saison. Descloux hütete das Tor, weil Daniel Manzato immer noch in Quarantäne sass. Manzato wohnt im Kanton Fribourg, und der dortige Kantonsarzt ordnete für ihn eine längere Quarantäne an als für den Rest des Genfer Teams, das seit Dienstag wieder trainierte.

Zug hat am Samstag bereits die Chance auf eine Rehabilitation gegen die Rapperswil-Jona Lakers.

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EVZ mit Overtimesieg vor leeren Rängen

am 10.11.2020



EHC Biel - EV Zug 4:5 (2:1, 1:2, 1:1, 0:1) n.V.

Nach 18 Tagen Meisterschafts- und 16 Tagen Wettkampfpause siegte der EVZ in der Tissot Arena Biel mit 4:5 nach Verlängerung. Das beste Auswärtsteam der Liga, welches in den letzten zwei Wochen nach einem Corona Fall in Quarantäne musste, bleibt in der Fremde weiterhin ungeschlagen. Mann des Abends war Verteidiger Santeri Alatolo, der das Spiel in der Overtime entschied und gleich noch drei Assists verbuchte.

Nach der unglücklichen Cup-Niederlage in Langenthal rehabilitierten sich die Kolinstädter mit einem 5:4 Sieg nach Overtime. Die Zuger kamen im achten Meisterschaftsspiel zum siebten Sieg, obwohl die Seeländer während total 28 Minuten 2:1, 3:2 und 4:3 führten. Nicht die üblichen Verdächtigen führten diesmal die Gäste zum Sieg: Yannick Zehnder aus der vierten Linie erzielte zwei Tore (1:0 und 3:3), Dario Simion glich sieben Minuten vor Schluss zum 4:4 aus, und Verteidiger Santeri Alatalo gelang in der 63. Minute mit dem ersten Saisontor das entscheidende 5:4.Jan Kovar war für den zwischenzeitlich Ausgleich (24.) besorgt.

Und das Heimteam? Die Bieler, welche nach Corona Fällen seit dem 6. November wieder auf dem Eis stehen, kassierten erneut zahlreiche Gegentreffer. Nur einmal, beim 6:0 zum Saisonstart daheim gegen den Lausanne HC, erwies sich die Bieler Defensive als stabil. Diesmal verliessen ihre ausländischen Söldner, Toni Rajala und Marc-Antoine Pouliot das Eis mit einer Minus-3-Bilanz. Beat Forster, der harte Verteidigungsminister, steht nach sieben Partien mit einer Minus-10-Bilanz an allerletzter Stelle in der Statistik der National League.

Für Zug geht es am kommenden Freitag mit einem weiteren Auswärtsspiel weiter. Man gastiert in der Calvinstadt, wo man in der Vorbereitung eine knappe 5:4 Niederlage einstecken musste.

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Cup: Zug scheitert an Langenthal und scheidet aus

am 25.10.2020



SC Langenthal - EV Zug 2:1 n.V. (0:0, 0:1, 1:0, 1:0)

Der SC Langenthal, der in der Saison 2016/17 für ganze grosse Schlagzeilen sorgte und die Stars des HC Lugano im Cup Achtelfinal eliminierte, sorgte erneut für eine Überraschung. Die Oberaargauer, als klare Aussenseiter angetreten, meisterten dank einem 2:1 Sieg die Hürde Achtelfinal und ziehen in die nächste Runde ein. Der EVZ war zwar spielbestimmend, erspielte sich jedoch zu wenig klare Torchancen vor dem gegnerischen Slot.

Im Vorfeld der Partie, die ohne Zuschauer stattfand, vermeldete der Sportchef des SC Langenthal, Kevin Schläpfer, dass man die minime Siegchance wahrnehmen möchte und mit Vollgas in die Partie starten werde. Jedoch startete Zug besser in die Partie und setzte den Unterklassigen sogleich unter Druck. Der Keeper des SC Langenthal, Pascal Caminada wehrte aber mehrmals stark, so dass es nach 20 Minuten noch immer 0:0 hiess.

In der 28. Minute ging der EVZ durch Jan Kovar verdient mit 1:0 in Führung. Die Oberaargauer wehren sich zwar geschickt, doch die Gäste besassen nach dem 0:1 noch immer die besseren Chancen. Weil bei Zug gute Möglichkeiten vergeben wurden, hatte der Aussenseiter nach 40 Minuten noch immer Hoffnung.

Im Schlussdrittel kamen die Gastgeber dank eines abgelenkten Schusses durch Dario Kummer (45.) zum Ausgleich. Zwar hatte Zug weiterhin bessere Chancen, man sündigte jedoch im Abschluss und musste in die Overtime. Dort lief man in einen ärgerlichen Konter und musste sich nach einem Treffer von Marc Kämpf (65.) geschlagen geben.

Bei Zug vermisste man, dass mit aller Vehemenz der Abschluss gesucht wurde. Damit endet das Cup Abenteuer bereits frühzeitig und ohne ein einziges Heimspiel während der Reaktivierung dieses Formats vor sieben Jahren.

Das nächste Spiel in der Meisterschaft folgt am kommenden Freitag gegen die SCL Tigers. Die nächsten Tage werden zeigen, ob und mit wieviel Zuschauern gespielt werden darf. Bekanntlich werden vom Bundesrat am Mittwoch weitergehende Massnahmen beschlossen. Ob auch ein Verbot von Grossanlässen vorgesehen ist, wird sich zeigen.

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Überzeugender EVZ ärgert die Löwen erneut

am 23.10.2020



EV Zug - ZSC Lions 8:2 (3:0, 3:1, 2:1)

Den ZSC Lions ist die Revanche für die Heimniederlage vom Donnerstag gegen den EVZ gründlich missglückt. Die Zürcher kassierten beim 2. Aufeinandertreffen gleich ein 2:8 Schlappe – die höchste Niederlage gegen den EVZ überhaupt. Bei Zug bekam Luca Hollenstein eine Chance sein Können zu zeigen, die er mit einer überzeugenden Leistung nutzte.

Schon nach sechs Minuten und dem Doppelschlag durch Ryan McLeod und Sven Leuenberger zum 2:0 war die Partie vor 2736 Zuschauern vorentschieden. Für die Zuger, die die Tabellenspitze zurückeroberten, trafen sechs verschiedene Schützen; nur McLeod und Dario Simion trafen doppelt. Das Heimteam war im ersten Drittel kaltblütiger. Die Zürcher bekundeten auch Pech: beim dritten Treffer (19.) prallte der Puck von der hinteren Torstange nach vorne, so dass Yannick-Lennart Albrecht ins verlassene Tor einnetzen konnte.

Auch in den beiden letzten Spielabschnitten ging das Zuger Schaulaufen weiter und die Kolinstädter verwerteten zwei von dreien Abschlüssen. Die weiteren Treffer erzielten Dario Simion (24.), Tobias Geisser (27.), Calvin Thürkauf (31.), Ryan Mc Leod (43.) und Dario Simion (51.). Für eine Resultatkosmetik sorgten bei den Zürchern Justin Sigrist (26.) und Sven Andrighetto (53.). Die Zürcher kassierten die höchste Niederlage der Geschichte gegen den EVZ. Und auch Torhüter Ludovic Waeber erzielte nur eine Fangquote von 60%, trotz solider Leistung.

Für den EVZ folgt am Sonntag die Cuppartie gegen den SC Langenthal. Da der Kanton Bern entschied, dass bei Sportanlässen keine Zuschauer mehr zugelassen werden, findet das Spiel ohne Publikum statt. Wie es mit der Nationalleague weitergeht, werden die nächsten Tage zeigen.

Fotos vom Spiel: Link