Nächstes Spiel:

EV Zug - SCL Tigers
Bossard Arena, Zug
Fr, 28.02.2020, 19.45h


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Viktor Stalberg verwertet entscheidenden Penalty

am 25.02.2020



HC Fribourg Gottéron - EV Zug 2 :1 n.P. (0:0, 0:0, 1:1, 0:0, 1:0)

Wie schon im Vorjahr schwächelt der EVZ zum Schluss der Qualifikationsphase. Gegen Fribourg-Gottéron setzt es die dritte Niederlage in Serie ab. Im Penaltyschiessen trifft der ehemalige Zuger Ausländer Viktor Stalberg und beschert dem Heimteam mit dem 2:1 Erfolg zwei wichtige Punkte im Kampf um die Playoffs. Diese dürfen die Saanestädter langsam aber sicher planen: es fehlt nur noch einen Punkt zur Qualifikation.

Die Freiburger setzten sich vor 6222 Zuschauern gegen die Kolinstädter erst im Finish durch. Grégory Hofmann brachte die Zuger in der 45. Minute in Führung. 186 Sekunden vor Schluss der regulären Spielzeit gelang dem Kanadier David Desharnais mit einem «Buebetrickli» der Ausgleich. Nach einer packenden Overtime mit Chancen auf beiden Seiten setzte sich Gottéron schlussendlich im Penaltyschiessen durch.

Im Shootout traf zuerst Zug durch Jan Kovar, ehe wieder Desharnais und Viktor Stalberg die Drachen zum Sieg schossen. Fribourg-Gottéron gewann sieben der letzten acht Spiele und in dieser Saison sämtliche bisherigen drei Penaltyschiessen.

Der EVZ übernahm trotz der Niederlage wieder die Tabellenführung vor den ZSC Lions. Die Entscheidung um den Qualifikationssieg fällt am nächsten Samstag in der letzten Runde. Der EVZ wird dann im Zürcher Hallenstadion gastieren.

Zuvor folgt noch das Heimspiel gegen die SCL Tigers. Die Emmentaler müssen nach der Niederlage in Lausanne nun definitiv die Relegationsrunde bestreiten.

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Trotz Niederlage schafft EVZ Academy den Ligaerhalt

am 23.02.2020



EVZ Academy - EHC Winterthur 1:2 (0:1, 1:1, 0:0)

Obwohl die EVZ Academy auch das zweite Spiel der Platzierungsrunde verliert, schafft das Farmteam den Ligaerhalt. Dies aufgrund der Heimniederlage der Ticino Rockets gegen den HC Sierre. Der Vorsprung beträgt vier Runden vor dem Ende der Platzierungsrunde 13 Punkte auf die Ticino Rockets. Nun kämpfen einzig noch der EHC Winterthur und die Ticino Rockets um den Abstieg in die MySports League, wobei die Eulachstädter vier Punkte Vorsprung auf die Tessiner aufweisen.

Im fünften Vergleich verliert die EVZ Academy vor 211 Zuschauern erstmals in dieser Saison gegen den EHC Winterthur. Die Zürcher mussten auf die schmerzliche Heimniederlage gegen die Rockets reagieren und gingen entsprechend mit grosser Einsatzbereitschaft in die Partie. Schlussendlich möchte Misko Antisin, der nach der Entlassung Michel Zeiters zum Headcoach aufstieg, so schnell wie möglich den Ligaerhalt sicherstellen.

Die jungen Zuger hatten zwar mehr vom Spiel, doch der starke Keeper des EHCW Tim Guggisberg zeigte eine formidable Leistung. Er parierte 32 Schüsse der Zuger. Nur in der 24. Minute musste er sich hinter sich greifen, als der Zuger Verteidiger Mick Schüpbach mit einem Schuss von der blauen Linie den Ausgleich zum 1:1 erzielte. Zuvor gingen die Gäste durch den Routinier Thibaut Monntet (14.) in Führung.

12 Sekunden vor dem Ende des zweiten Drittels erzielte das Team von Misko Antisin einen Shorthander zum 1:2. Ein Zuger Verteidiger stiess mit Linesmen Cedric Borga zusammen. Der kanadische Mittelstürmer Zack Torquato reagierte blitzschnell, entwich und bediente Samuele Pozzorini, der den Zuger Keeper Robin Meyer bezwang.

In den restlichen vier Begegnungen der EVZ Academy geht es um nicht mehr viel. Ziel ist einzig noch Rang 10 zu konservieren, der eine Teilnahme am Swiss Icehockey Cup in der kommenden Saison ermöglicht.

Fotos vom Spiel: Link

Zug gibt den Leaderthron ab

am 23.02.2020



EV Zug - ZSC Lions 1:4 (0:1, 1:1, 0:2)

Liga-Topskorer Pius Suter stellt beim Spitzenkampf in der Bossard Arena alle anderen Spieler in den Schatten. Vor 7117 Zuschauern erzielt der Stürmer der ZSC Lions alle vier Tore der Gäste zum 4:1 Sieg. Zug muss für einmal mit einem 0 Punkte Wochenende vorlieb nehmen und gibt den Leaderthron an die Stadtzürcher ab.

Lange Zeit war das Duell der beiden Z eine enge Angelegenheit. Pius Suter sorgte mit zwei «Empty-Nettern» für den 4:1-Endstand. Der Stürmer erzielte sämtliche vier ZSC-Tore, er hatte bis Spielmitte bereits zweimal für die Zürcher getroffen. Suter steht bei mittlerweile 29 Saisontoren. Thomas Thiry konnte für den EVZ Mitte des 2. Drittels kurzzeitig zum 1:1 ausgleichen.

Symptomatisch für den Spielverlauf war das 3:1 in der vorletzten Minute, als der Stock des Zuger Topskorers Grégory Hofmann zerbrach. ZSC-Verteidiger Christian Marti bediente daraufhin Topskorer Suter, der die Partie mit dem ersten von zwei Empty Nettern endgültig entschied.

Die ZSC Lions setzen das Heimteam früh unter Druck und liessen die renommierten Offensivkräfte der Kolinstädter (Hofmann, Martschini, Kovar) auch im Powerplay nie zur Entfaltung kommen. In beiden Spielen dieses Wochenendes hatte Zug zahlreiche Chancen, doch aufgrund der fehlenden Kaltblütigkeit musste man zweimal als Verlierer vom Eis.

Die letzte Woche mit drei Partien entscheidet über den Zuger Gegner im Viertelfinal. Am Dienstag gastiert man zunächst bei Fribourg-Gottéron in der BCF Arena.

Fotos der Nordkurve: Link
Fotos der ZSC Fans Link

Zuger Seemänner in Genf gestrandet

am 21.02.2020



HC Genève Servette - EV Zug 3:1 (2:0, 0:0, 1:0)

Das Thema der diesjährigen Mottofahrt nach Genf hiess Seefahrt: die Matrosen, Piratenbräute und der Kapitän strandeten unverhofft in der Calvinstadt und mussten mitansehen, wie die Calvinstädter die Zuger mit 3:1 besiegten. Durch die Niederlage beträgt der Vorsprung auf Verfolger ZSC Lions nur noch zwei Punkte. Am Samstag kommt es zum Direktduell gegen die Stadtzürcher.

Das Überraschungsteam der Saison zeigte erneut, weshalb es zur Spitzengruppe gehört und verdient in den Top 4 steht. Auch gegen Leader Zug kommen die Genfer vor 6817 Zuschauer zu einem 3:1 Erfolg. Die Grenats setzten sich dank einer grossartigen Effizienz durch.

Stéphane Patry brachte die Servettiens nach fünf Minuten in Führung. Daniel Winnik erhöhte noch im ersten Abschnitt auf 2:0 (17.). 77 Sekunden vor der Schlusssirene stellte Floran Douay mit einem Treffer ins leere Tor zum 3:1 den Genfer Sieg sicher. Patry erzielte sein allererstes Tor in der Nationalleague; Douay traf zum zweiten Mal diese Saison.

Genfs Torhüter Gauthier Descloux (32 Paraden) stahl den Zugern die Punkte. Das Zuger Gehäuse hütete nicht Leonardo Genoni, sondern Luca Hollenstein (22 Paraden). Der Youngster bekam vor den Playoffs noch einmal Gelegenheit, sein Können zu zeigen. Den einzigen Treffer der Gäste gelang in der 50. Minute Topskorer Grégory Hofmann.

Wegen Niederlage bleibt das Rennen um den Qualifikationssieg weiterhin offen. Die Zuger führen noch zwei Punkte vor den ZSC Lions, die bislang ein Spiel mehr bestritten. Es kommt jedoch noch zweimal zu einer Direktbegegnung gegen die Stadtzürcher: die erste steht bereits am Samstag in der heimischen Bossard Arena an.

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Geburtstagskind mit Game Winning Goal

am 18.02.2020



HC Davos - EV Zug 1:2 n.V. (0:0, 1:1, 0:0, 0:1)

Obwohl der EVZ in Davos mit 0:1 in Rückstand geriet, reagierte man umgehend und setzte sich schlussendlich mit 2:1 nach Verlängerung durch. Das Game Winning Goal erzielte Stürmer Sven Leuenberger, der seinen 21. Geburtstag feierte.

90 Sekunden nach dem glücklichen Davoser Führungstor durch Dario Meyer (mit dem Schlittschuh erzielt), glich in der 36. Spielminute Erik Thorell (offizieller Torschütze) für den EV Zug zum 1:1 aus. Die beiden Treffer fielen postewendend, nachdem eine Rauferei erstmals Emotionen in die Partie brachte. Erst ab dem Mitteldrittel verdiente die Begegnung das Prädikat Spitzenkampf.

Die Davoser hatten für einmal eine stattliche Zuschauerzahl vorzuweisen. 5229 Zuschauer besuchten an diesem Dienstagabend das Spitzenspiel, die meisten weilten im Bündnerland in den Skiferien. Es wurde Tempo gebolzt und die beiden Keeper Geononi und van Pottelberghe durften sich über mangelnde Arbeit nicht beklagen.

Am Ende setzte sich der Tabellenführer verdientermassen durch. Die Kolinstädter dominierten ab dem zweiten Drittel mit 35:16 Torschüssen. Der Davoser Keeper Joren van Pottelberghe rettete den Bündnern einen Punkt. In der Overtime war aber auch der ehemalige Zuger Torhüter van Pottelberghe machtlos. Nach nur 13 Sekunden machte sich Sven Leuenberger mit dem 2:1 sein eigenes Geburtstagsgeschenk mit dem Game Winning Goal. Leuenberger glückte sein 4. Saisontreffer und bereits das 3. Goal aus den vergangenen 5 Partien.

Am Freitag folgt für den EVZ eine lange Auswärtsreise: man gastiert in der Calvinstadt bei Genève Servette, die sich weiterhin in den Top 4 der Liga halten und um das Heimrecht in der ersten Playoff Runde kämpfen.

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