Nächstes Spiel:

EV Zug - HC Lugano
Bossard Arena, Zug
Di, 25.01.2022, 19.45h


Wusstest du schon, dass...

...das alte Hertistadion in den 90er Jahren in der ehemaligen TV-Sendung "Time-out" als das Stadion mit der besten Stimmung der NLA gewählt wurde.




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Grégory Hofmann schiesst vier Tore

am 22.01.2022



EV Zug - SCL Tigers 8:2 (3:1, 1:2, 4:0)

Für den Meister gibt es den nächsten Sieg zu feiern, für den Aussenseiter war es ein ganz bitterer Abend. Während Grégory Hofmann in seinem dritten Spiel nach der NHL-Rückkehr gleich vier Mal trifft, endet das Debüt des 18-jährigen Lous Kurt mit einer Packung. SCL Tigers Coach Yves Sarault wartet nach dem vierten Spiel weiterhin auf den ersten Punktgewinn.

Beim EVZ verloren die Emmentaler nicht nur das Spiel, sondern nach 5 Minuten auch Keeper Ivars Punnenovs. Der Lette musste sich kurz nach dem ersten Gegentreffer durch Yannick Zehnder (3.) auswechseln lassen und ermöglichte so unfreiwillig das National-League-Debüt von Louis Kurt. Der junge Goalie schlug sich zwar wacker, musste sich aber noch im 1. Drittel zweimal durch Grégory Hofmann (10./19.) bezwingen lassen.

Nach der ersten Pause agierte das Heimteam viel zu passiv, was sich rächte. Der 19-jährige Verteidiger Cédric Aeschbach mit seinem ersten Tor in der National League (26.) und Nolan Diem (30.) verkürzten auf 2:3. Für mehr fehlte den kämpferisch überzeugenden Gästen, welche nur mit einem Ausländer antreten mussten, die Qualität. Dominik Schlumpf schoss in der 36. Minute das 4:2.

Im letzten Drittel erhöhten noch Hofmann (2x), Klingberg und Simion zum 8:2 Endstand. So erlitten die Emmentaler die elfte Niederlage in Folge und die elfte in Serie in der Bossard Arena. Der letzte Auswärtssieg gegen den Titelverteidiger datiert vom 20. Oktober 2017.

Vor der Olympiapause folgen nächste Woche noch drei Partien. Zuerst werden die Zuger am Dienstag den HC Lugano empfangen.

Fotos vom Spiel: Link

Der Favorit setzt sich durch

am 22.01.2022



HC Ajoie - EV Zug 3:6 (1:3, 0:1, 2:2)

Zug wird seiner Favoritenrolle gerecht und gewinnt gegen den Aufsteiger mit 6:3. Die Jurassier konnten nur kurz vom siebten Sieg in dieser Saison träumen. Der Kanadier Philip-Michael Devos brachte die Ajoulots bereits nach 30 Sekunden in Führung. Doch der Meister zeigte seine Klasse und drehte die Partie noch im ersten Drittel.

Bereits 75 Sekunden später glich Yannick Zehnder für die Kolinstädter aus. Danach verlief die Partie in den erwarteten Bahnen. Dominik Schlumpf, dessen Treffer aus dem Gewühl vor dem Tor von Tim Wolf entstand und Fabrice Herzog sorgten noch vor der ersten Drittelspause für eine komfortable 3:1-Führung.

Nach einer guten Phase von Ajoie schoss Lino Martschini, der seinen 29. Geburtstag feierte, das 4:1 (34.). In der 45. Minute brachte Reto Schmutz mit dem zweiten Treffer der Hausherren die Hoffnung der 3227 Zuschauer zurück. Doch Carl Klingberg traf acht Minuten später in Unterzahl zum 2:5. Zwar bezwang Devos den Zuger Keeper (53.) Luca Hollenstein erneut. Carl Klingberg zeichnete in der 59. Minute auch für den Schlusspunkt verantwortlich.

So setzte sich der EVZ, ohne gross zu brillieren, auch im fĂĽnften Spiel in diesem Jahr durch. Ajoie wartet weiter auf den ersten Punktgewinn seit dem 19. November und dem 3:1 gegen Davos. Die Jurassier kassierten gegen den EVZ bereits die 14. Niederlage in Folge.

Am Samstag darf im Heimspiel gegen Langnau mit weiteren Punkten gerechnet werden.

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Grégory Hofmann trifft bei seinem Comeback

am 18.01.2022



EV Zug - EHC Biel 3:2 n.P. (0:0, 0:0, 2:2, 0:0, 1:0)

Der EVZ bleibt im neuen Jahr weiterhin ungeschlagen und bezwingt auch den EHC Biel mit 3:2 nach Verlängerung. Rückkehrer Grégory Hofmann hatte massgeblichen Anteil am Erfolg. Dies bewies der NHL-Rückkehrer in der 48. Spielminute, als er seine Schnelligkeit einmal mehr unter Beweis stellte und van Pottelberghe eiskalt vernaschte.

Am Sonntag beendete der Meister die sieben Partien dauernden Siegesserie der ZSC Lions (1:0 n.V.), nun stoppte er den Lauf der Seeländer. Diese hatten zuvor fünfmal hintereinander gewonnen. Es war trotz einer 2:0-Führung des Heimteams schlussendlich ein glücklicher Erfolg.

Die Zuschauer mussten sich bis zur 48. Minute gedulden, ehe das erste Tor des Spiels fiel. Dafür verantwortlich zeichnete Grégory Hofmann mit seinem explosiven Antritt. Der 29-jährige liess den Bieler Keeper Joren van Pottelberghe herrlich aussteigen. Hofmann hatte beim 2:0 (53.) ebenfalls den Stock im Spiel, den Treffer erzielte Dario Simion mit einem Ablenker.

Das 1:0 fiel entgegen dem Spielverlauf. Die Bieler zeigten Moral und glichen durch die beiden Treffer von Damien Brunner aus. Der Ausgleich der Gäste fiel 49,7 Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit. Das war aus Zuger Sicht ärgerlich, denn Lino Martschini traf in der 59. Minute nur den Pfosten und nicht das leere Gehäuse.

Im ersten Drittel vergaben beide Teams gute Chancen. Das Mitteldrittel gehörte dann aber klar den Gästen. Zug agierte zu passiv und leistete sich viele Unkonzentriertheiten.

Im Penaltyschiessen waren beim Heimteam Sven Senteler, Jan Kovar und Anton Lander erfolgreich, während bei den Gästen nur Damien Brunner und Fabio Hofer trafen.

Am Freitag folgt fĂĽr den EVZ die Reise ins Jura, wo drei weitere Punkte erwartet werden dĂĽrfen.

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Jan siegt im Prestigeduell gegen Jakub

am 16.01.2022



ZSC Lions - EV Zug 0:1 n.V. (0:0, 0:0, 0:0, 0:1)

Der Zuger Stürmer Jan behält im Prestigeduell gegen seinen älteren Bruder und Keeper der ZSC Lions, Jakub Kovar die Oberhand. Vor 9328 Zuschauern beenden die Kolinstädter mit einem 1:0 Sieg in der Overtime die Siegesserie der Stadtzürcher. Torschütze in der 63. Spielminute war Lino Martschini.

Lange boten die Protagonisten auf dem Eis den Zuschauern nicht das, was man sich von diesem Prestigeduell erwarten durfte. Beide Mannschaften agierten in den ersten 40 Minuten eher zurĂĽckhaltend, das letzte Risiko wurde nicht gesucht und es gab nur 25 SchĂĽsse auf beide Tore.

Die zwei Teams verteidigten äusserst diszipliniert und neutralisierten sich weitgehend. Zwar hatten beide Mannschaften einige gute Chancen, doch präsentierten sich die beiden Keeper Leonardo Genoni und Jakub Kovar in Topform. Ersterer feierte dank 24 Paraden seinen dritten Shutout in dieser Saison.

Eine umstrittene Szene spielte sich in der 53. Minute ab. Nachdem Marcus Krüger das vermeintliche 1:0 für die Gastgeber gelungen war, nahmen die Zuger eine Coaches Challenge. Sie monierten eine Torhüterbehinderung und bekamen nach Videokonsultation der Refs Recht. Schon das erste Saisonduell gegen den ZSC hatte der EVZ in der Verlängerung gewonnen, damals fielen in der regulären Spielzeit acht Tore.

Die 63. Minute im Spitzenspiel hatte es in sich. Zuerst scheiterte ZSC-Topskorer Denis Malgin an beiden Pfosten, ehe im darauffolgenden Konter Lino Martschini den Siegtreffer erzielte. Der 28-jährige Flügelstürmer traf bereits zum dritten Mal in der laufenden Meisterschaft in der Overtime.

Zug war am Schluss der glückliche Sieger der Partie, die auf beide Seiten hätte kippen können. Es war der vierte Sieg in Serie für den Titelverteidiger im Hallenstadion.

Am Dienstag folgt in der Bossard Arena das Nachtragsspiel gegen den EHC Biel. Rückkehrer Grégory Hofmann wird dann wohl seinen Einstand geben.

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Rehabilitation geglĂĽckt: Zug setzt Lugano Schachmatt

am 15.01.2022



EV Zug - HC Lugano 5:0 (1:0, 4:0, 0:0)

Dem EVZ ist die Reaktion auf die Schlappe im letzten Heimspiel kurz vor Weihnachten geglückt. Die Zuger bezwingen den HC Lugano deutlich mit 5:0. Nach der überraschenden Rückkehr von Grégory Hofmann aus der NHL standen die fünf Ausländer unter Druck. Die Wackelkandidaten Carl Klingberg und Anton Lander machten Eigenwerbung und trafen. Der Erstgenannte Schwede gar doppelt.

Auf das Comeback von Grégory Hofmann muss man sich bis Dienstag wohl noch gedulden. Der EVZ sorgte bei den eigenen Anhängern auch ohne den NHL-Rückkehrer für Begeisterung. Schon in der 5. Minute wurde in der spärlich gefüllten Bossard Arena ein erstes Mal gejubelt. Carl Klingberg reagierte im Slot am schnellsten und schob die Scheibe, die von der Bande hinter dem Tor zurückgesprungen war, über die Linie.

Zu Beginn des Mitteldrittels erhöhte erneut Carl Klingberg (22.) sowie Reto Suri (23.) innert 39 Sekunden auf 3:0. Die Gäste ersetzten Keeper Niklas Schlegel durch Thibault Fatton, was allerdings nicht den gewünschten Effekt brachte. Vielmehr machte das Heimteam mit einem weiteren Doppelschlag zum 5:0 (35.) alles klar: Fabrice Herzog im Powerplay und Anton Lander waren innerhalb von 48 Sekunden erfolgreich.

In der Folge stellte sich bloss noch die Frage, ob Luca Hollenstein zu seinem zweiten Shutout in der laufenden Meisterschaft kommen würde. Dies tat der 21-jährige dank 40 Paraden.

Nach einer guten Startphase der Gäste, waren die Luganesi ziemlich harmlos. Vor allem die Ausländer, die in den vergangenen Spielen oft trafen, blieben erstaunlich blass.

Somit bejubelten um die 4100 Fans den vierten Zuger Heimsieg in Serie gegen die Bianconeri. Offiziell wurde der Liga jedoch 6839 Zuschauer gemeldet, da die verkauften Saisonkarten automatisch mitgezählt werden.

Morgen kommt es zum grossen Gipfeltreffen im Hallenstadion. Die beiden vor der Saison meistgenannten Titelkandidaten treffen sich zum Prestigeduell.

Fotos vom Spiel: Link