Nächstes Spiel:

EV Zug - HC Genève Servette
Bossard Arena, Zug
Di, 22.01.2019, 19.45h


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Sandro Aeschlimann mit erstem Shutout in der Nationalleague

am 20.01.2019



HC Fribourg Gottéron - EV Zug 0-3 (0-1, 0-1, 0-1)

Vor einer Woche konnte der EVZ mit einem 3-0 Auswärtssieg den Leaderthron der Nationalleague erobern. Eine Woche später zementieren die Zuger den ersten Platz, jedoch mit einem anderen Keeper im Tor. Nach sechzig Spielminuten stand dasselbe Resultat auf dem Videowürfel wie vor Wochenfrist.

Ersatzkeeper Sandro Aeschlimann machte seine Sache wiederum hervorragend und glänzte mit 27 Paraden. Der 24-jährige Torwart kam zu seinem ersten NLA-Shutout seiner noch jungen Karriere. Beim HC Fribourg-Gottéron befindet sich momentan nicht nur die Halle im Umbau. Auch das Team tut sich schwer und offenbart einige Baustellen. Wenn die Saanestädter die Playoffs erreichen möchten, müssen sie dringend an ihrer Chancenauswertung arbeiten.

Vor 6052 Zuschauer bringen die Drachen kein Tor zustande. Im Oktober und November gewannen die Fribourger sechs Heimspiele hintereinander und erzielten Tore am Laufmeter, beispielsweise beim 10-3 gegen Langnau oder beim 6-1 gegen Davos. Seit Anfang Dezember gelingt den Üechtländern in Heimspielen im Schnitt nur noch 1,2 Tore pro Spiel.

Gegen den EVZ verloren die Hausherren wegen ihrer offensiven Impotenz und wegen eines miserablen Überzahlspiels. Die Drachen spielten viermal im Powerplay und kassierten mit einem Mann mehr auf dem Eis in der siebten Spielminute durch Garrett Roe das erste Gegentor. Die Zuger kamen zu zwei Powerplay Gelgenheiten und nützten die zweite zum 2-0 durch den Schweden Dennis Everberg.

Am Ende setzte Yannick Albrecht wie am Vorabend gegen Biel den Schlusspunkt. Diesmal hatte er keinen Torwart vor sich und traf ins leere Gehäuse. Beim EVZ fehlte Goalie Tobias Stephan, der sich am Vorabend nach einem Zusammenprall verletzt hatte. Am Montag erhält man nach einer medizinischen Untersuchung Gewissheit, wie lange Stephan ausfällt.

So lange Sandro Aeschlimann so souverän spielt, ist der Ausfall des Stammkeepers zu verkraften. Am Dienstag folgt bereits das nächste Heimspiel: Genf Servette gastiert in Zug.

Impressionen vom Spiel: Link

Zuger Sieg trotz Ausfall von Tobias Stephan

am 19.01.2019



EV Zug - EHC Biel 4-1 (1-0, 2-1, 1-0)

Der EVZ verteidigt mit einem klaren 4-1 Heimerfolg über den EHC Biel die Tabellenführung erfolgreich. Dies obwohl in der achten Spielminute Keeper Tobias Stephan von Marco Pedretti über den Haufen gefahren wurde. Der 13. Stürmer der Gäste konnte nach einer Torchance nicht ausweichen.

Wie lange der Zuger Stammkeeper Stephan ausfallen wird und ob er allenfalls am Samstag in Fribourg wieder zwischen den Pfosten steht, ist derzeit noch ungewiss. Sein Ersatz Sandro Aeschlimann, welcher auf die nächste Saison zu Davos wechselt, machte seine Sache sehr gut und zeigte eine solide Leistung.

Der ehemalige Langnauer, der meistens in der Swiss League das Tor der EVZ Academy hütet, kassierte letztmals am 25. November 2017 im Heimspiel gegen den HC Davos eine Niederlage in der obersten Spielklasse. Seither feierte er 11 Siege in 11 Einsätzen in der National League. Er musste sich einzig kurz vor der zweiten Pause (40.) durch Robbie Earl bezwingen lassen, der eine blockiert geglaubte Scheibe über die Linie stocherte.

Die offensive Unterstützung erhielt Aeschlimann durch Dominic Lammer (1-0/13.), den Schweden Dennis Everberg (2-0/25.) und Reto Suri (3-0/34.). Den ersten und dritten Treffer erzielte das Heimteam vor 7051 Zuschauer im Powerplay. Dominic Lammer, der den Verein auf Ende Saison nach Lugano verlässt, kam zu seinem zweiten Saisontreffer; Everberg traf erstmals bei ausgeglichenem Spielerbestand.

Zwei Minuten vor der Schlusssirene traf auch noch Yannick-Lennart Albrecht nach einem Aussetzer in der Seeländer Verteidigung. Am Samstag gastiert der EVZ in Fribourg. Die Drachen sind mitten im Strichkampf involviert und dringend auf Punkte angewiesen.

Fotos der Nordkurve: Link
Fotos der Bielerfans Link

Dezimierter EVZ mit meisterlichem Auftitt

am 13.01.2019



SC Bern - EV Zug 0-3 (0-0, 0-1, 0-2)

Obwohl der EVZ nach dem verletzungsbedingten Ausfall von David McIntyre vom Vorabend mit nur drei Ausländern antrat und zusätzlich noch auf den Captain Raphael Diaz wegen Sperre verzichten musste, gewinnt man in Bern nach einer emotionsgeladenen Partie mit 3-0. Dank dem Sieg im Spitzenkampf löst man die Mutzen als Leader ab. SCB Keeper Leonardo Genoni wird nach zwei Shutouts erstmals wieder von seinen zukünftigen Teamkollegen bezwungen.

In der siebten Minute checkte Tristian Scherwey den US-Amerikaner Garrett Roe übel gegen den Kopf. Für den Nationalmannschaftsstürmer war die Partie mit einer Fünfminutenstrafe vorzeitig zu Ende. In der Überzahlsituation stand Torhüter Leonardo Genoni mehrmals im Mittelpunkt. Die Zuger konnten das Berner Bollwerk jedoch vorerst nicht bezwingen.

Nach 160:22 Minuten ohne Gegentor war es um den SCB-Keeper dann aber geschehen - Dario Simion traf nach exakt 35 Spielminuten für den EVZ zum 1-0. Der Tessiner Stürmer lenkte einen Weitschuss von Topskorer Lino Martschini unhaltbar ab.

In der Folge waren es hauptsächlich die Gastgeber, die vor 16354 Zuschauer in der Berner PostFinance-Arena zu Powerplay Gelegenheiten kamen. Doch das Team von Kari Jalonen konnte keine der neun Strafen gegen die Zuger ausnutzen. Ein grosses Verdienst trug dabei auch Goalie Tobias Stephan mit 25 Parden bei. Der Zürcher im Dienste des EVZ präsentierte sich zum wiederholten Male in Topform und feierte seinen fünften Shutout der Saison.

Die Berner, welche die letzten fünf Begegnungen allesamt gewonnn haben, leisteten sich ungewohnt viele Puckverluste. Beim 0:2 durch Verteidiger Thomas Thiry (43.) leitete sich Beat Gerber an der offensiven blauen Linie einen kapitalen Fehler. Der ex-Servettien konnte alleine auf Genoni losziehen und bezwang diesen souverän. Das 0-3 in der vorletzten Minute ins leere Tor war ein Eigentor von Gaëtan Haas. Der SCB-Stürmer konnte ein Zuspiel nicht kontrollieren und er schob die Scheibe unglücklich ins eigene Netz.

Es ist äusserst erfreulich, wie sich die Zuger in dieser Saison trotz viel Verletzungspech unter dem neuen Trainergespann präsentieren. Der nächste Ernstkampf erfolgt am kommenden Freitag mit dem Heimspiel gegen den EHC Biel.

Impressionen vom Spiel: Link

Nun auch erstmals Lausanne bezwungen

am 12.01.2019



EV Zug - Lausanne HC 4-2 (1-0, 0-2, 3-0)

In dieser Saison konnte der EVZ bislang noch keine Punkte gegen Lausanne und Bern gewinnen. An diesem Wochenende bietet sich die Gelegenheit, dieses Manko zu bereinigen. Teil 1 wurde erfolgreich absolviert und das Heimspiel gegen den LHC mit 4-2 gewonnen. Part II folgt am Samstag mit dem Gastspiel in Bern.

Nach zwei Dritteln sah es für die Zuger gegen die Waadtländer trotz Chancenplus nicht gut aus. Die Gäste führten zu diesem Zeitpunkt vor 6888 Zuschauer mit 2-1. Dann aber wendeten Captain Raphael Diaz (43.) während einer angezeigten Strafe gegen Lausanne und Garrett Roe (46.) mit zwei Treffern innerhalb von 167 Sekunden die Partie.

In der 51. Minute musste der Lausanner Dario Truttmann vorzeitig unter die Dusche. Dies nach einem Bandencheck gegen den Kanadier David McIntyre. Die fünfminütige Überzahl nutzte Reto Suri (52.) zum 4-2. Der Sieg des Heimteams war verdient.

Nach dem ersten Drittel hätte der EVZ höher als mit 1-0 führen müssen. Das Tor schoss Sven Senteler (6.), der zum fünften Mal in den letzten sieben Spielen erfolgreich war. Sechs Minuten später verpasste es der Center der vierten Linie Sandro Zurkirchen erneut zu bezwingen. Er scheiterte am Pfosten. Das Schussverhältnis nach dem ersten Drittel lautete 11:3 zu Gunsten des Heimteams.

Lausanne fand aber dank dem 1-1 des Kanadiers Cory Emmerton (31.) zurück in die Partie. In der 37. Minute gelang Christoph Bertschy mit einem verwandelten Penalty sogar das 2-1. Zug fand jedoch wieder zurück in die Partie und es war nur ein kurzes Strohfeuer der Waadtländer.

Die Mannschaft bescherte Präsident HP Strebel, der das Spiel von der Loge aus mitverfolgte, mit dem Sieg ein tolles Geschenk zu seinem runden Geburtstag.

Fotos der Nordkurve: Link
Fotos der Lausannefans Link

Wichtiger Heimsieg der EVZ Academy

am 06.01.2019



EVZ Academy - HC Thurgau 3-2 (0-0, 2-1, 1-1)

Zwei Tage nach der ärgerlichen Niederlage in Visp gewinnt die EVZ Academy zu Hause gegen den HC Thurgau mit 3-2. Mit dem Sieg behauptet sich das Team von Coach Jason O’leary auf dem letzten Play-off Rang.

In der gut gefüllten Academy Arena sehen die 365 Zuschauer im ersten Drittel, wie sich die beiden Mannschaften mehrheitlich neutralisieren. Das Spiel findet hauptsächlich in der neutralen Zone statt, Torchancen gibt es wenig zu sehen.

Im zweiten Drittel müssen die Thurgauer einen ärgerlichen Gegentreffer hinnehmen. Nicola Aeberhard im Tor der Löwen kann einen „Buebentrickli“ Versuch in der 24. Minute vorerst parieren, Calvin Pokorny stochert jedoch so lange nach bis die Scheibe schliesslich den Weg über die Linie findet. Drei Minuten später steht es bereits 1-1. Jan Vogel bezwingt auf Zuspiel von Lars Frei den Zuger Keeper Sandro Aeschlimann.

In der 37. Minute passt David Eugster von hinter dem Tor in den Slot, wo Thomas Lust die Scheibe vorbei an Nicola Aeberhard zum 2-1 ins Netz schiesst. Die Thurgauer, welche im Gegensatz zur Academy mit zwei Ausländern antraten, taten sich gegen die aufopfernd kämpfenden Zuger schwer.

36 Sekunden nach der zweiten Pause trifft Victor Oejdemark aus dem Slot zum 3-1. Nur 30 Sekunden später wurde der vermeintlich vierte Treffer für die Academy annuliert. Livio Langeneggers Tor zum 4-1 wird nach Videokonsultation wegen einer Kickbewegung nicht gegeben und die Thurgauer bekommen nochmals die Chance wieder in die Partie zurückzufinden.

Adam Rundqvist auf Zuspiel von Kenneth Ryan verkürzt in der 54. Minute zum 3-2. Eine heisse Schlussphase stand bevor, doch die Thurgauer, bei denen die Paradelinie um Cody Wydo, Kenny Ryan und Adam Rundqvist neutralisiert wurde, trafen nicht mehr und die Academy feiert einen weiteren wichtigen Heimsieg.

Fotos vom Spiel: Link