Nächstes Spiel:

EV Zug - Gegner noch offen
Bossard Arena, Zug
Di, 26.02.2019, 20.00h


Wusstest du schon, dass...

...man im EVZ Fanshop zu Zeiten Fischbis teilweise eine ganze Saison auf ein bestelltes Trikot warten musste.




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Erster Zwischenhalt Halbfinale erreicht

am 17.03.2019



HC Lugano - EV Zug 4-5 n.V. (1-0, 1-3, 2-1, 0-0, 0-1)

Der EVZ hat ein wichtiges erstes Teilziel erreicht: in nur vier Partien schaltet man den letztjährigen Finalisten aus den Playoffs. Das Team von Dan Tangnes siegt nach 4:5 nach Verlängerung und gewinnt auch die vierte Partie der Viertelfinalserie gegen Lugano.

Den Siegtreffer erzielte für die Gäste der Amerikaner Brian Flynn nach 35:33 Minuten in der Overtime. Es war dies die drittlängste Verlängerung in der Schweizer Eishockeymeisterschaft. In der 86. Spielminute scheiterte EVZ Stürmer Dominic Lammer noch am Pfosten.

Wie beim 5:4 im Spiel 3 boten die beiden Mannschaften den 7200 Zuschauern in der ausverkauften Corner Arena ein offensives Spektakel. Beide Teams schossen in der Meisterschaft am meisten Tore. Die Bianconeri gingen in der regulären Spielzeit wie vor zwei Tagen in Zug dreimal in Führung. Das 4:3 durch Verteidiger Romain Loeffel (53.) hielt nur 24 Sekunden, dann glich Yannick-Lennart Albrecht bereits zum 4:4 aus.

In der 5. Minute war den Tessinern dank Grégory Hofmann, der bekanntlich ab der kommenden Saison für den EVZ spielt, zum ersten Mal in dieser Serie das 1:0 gelungen. Der Tessiner Topskorer der Qualifikation traf bereits zum 32. Mal in der laufenden Meisterschaft. Das 2:1 des Heimteams durch Maxim Lapierre (28.) war gleich eine doppelte Premiere: es war nämlich der erste Powerplay-Treffer und das erste Tor eines Ausländers.

In der 48. Minute war dann noch der Finne Henrik Haapala zum wichtigen 3:3 erfolgreich. Am Ende war dies aber nur eine Randnotiz, denn der EVZ hatte bekanntlich das bessere Ende in der Verlängerung.

Zwar war bei den Luganesi von Beginn weg zu spüren, dass sie das Saisonende unbedingt verhindern wollten. Wenn man allerdings dreimal in Folge fünf Gegentore kassiert, ist ein Ausscheiden nicht verwunderlich. Somit müssen die Luganesi weiter auf den ersten Meistertitel seit 2006 warten, während die Zuger nun Zeit haben, sich bis Dienstag in einer Woche auf das Halbfinal vorzubereiten.

Es deutet sich an, dass es für Greg Ireland wohl das letzte Spiel als Trainer von Lugano gewesen war. Für den 37-jährigen Sébastien Reuille war dies auf alle Fälle so, der Lugano Stürmer beendet seine Karriere.

Beim EVZ fiel in der 94. Minute der zweiten Verlängerung Dennis Everberg verletzt aus. Es scheint so, dass der Schwede sich wohl eine Schulterverletzung zugezogen hat.

Impressionen vom Spiel: Link

MS Zug auf Kurs Richtung Halbfinal

am 15.03.2019



EV Zug - HC Lugano 5-4 (1-1, 2-3, 2-0)

Nach einem verrückten Spiel ist das Zuger Schiff auf Kurs Richtung Halbfinal. Noch ein Sieg braucht der Qualifikationszweite Zug zum ersten Zwischenstopp mit dem Namen ‚Halbfinal‘. Der Cupsieger setzt sich vor ausverkauften Rängen auch im dritten Spiel gegen Lugano durch, diesmal mit 5:4.

Eigentlich war eine knappe Serie prophezeit worden, nun droht dem letztjährigen Finalisten Lugano das schnellstmögliche Ausscheiden. Die Kolinstädter drehten im letzten Abschnitt ein 3:4 (29.) in ein 5:4 (49.). Zunächst traf Dominic Lammer nach einem perfekten Pass von Santeri Alatalo (43.), dann war Captain Raphael Diaz mit einem satten Schuss von der blauen Linie erfolgreich. Kurz vor der Schusssirene vergab Luca Fazzini die grosse Chance zum Ausgleich für die Bianconeri.

Den Zugern war ein Traumstart gelungen, brachte doch Reto Suri seine Farben bereits nach 48 Sekunden in Führung. Allerdings tat die frühe Führung den Zugern nicht gut, denn in der Folge hatten die Gäste mehr Spielanteile. Das Heimteam agierte nicht mehr so konsequent wie in den ersten beiden Partien, insbesondere vor dem eigenen Gehäuse gewähte man den Lugano Stürmern zu viel Raum. Von der 24. bis zur 29. Minute kassierte der EVZ drei Gegentore, bei denen die Gäste stets aus kurzer Distanz vor Stephan trafen.

Die Zuger waren in dieser verrückten Phase ihrerseits zweimal erfolgreich - David McIntyre glich zum 2:2 (26.) und 3:3 (29.) aus. Nach dem zweiten Tor des Kanadiers dauerte es nur 30 Sekunden, ehe auch der ehemalige Zuger Dario Bürgler seinen zweiten Treffer an diesem Abend erzielte. Beim 1:1 (8.) hatte Dario Bürgler davon profitiert, dass Brian Flynn den Puck unglücklich ins eigene Tor ablenkte.

Doch schlussendlich holte Zug dank einer entschlossenen Leistung im letzten Drittel den Sieg in der Serie und nimmt nun Kurs in Richtung Halbfinal. Am Samstag erhält man die erste Chance in Lugano das erste Zwischenziel zu erreichen.

Fotos der Nordkurve: Link
Fotos der Bianconeris Link

Das Zuger Schiff nimmt Fahrt auf

am 12.03.2019



HC Lugano - EV Zug 1-5 (0-1, 1-3, 0-1)

Der EVZ gelingt ein wichtiges Break in der Viertelfinalserie gegen den letztjährigen Finalisten Lugano. Die Tessiner verlieren in der Corner Arena vor 6874 Tifosi klar mit 1:5 und liegen in der Best-of-7 Serie bereits mit 0:2 im Hintertreffen.

Lino Martschini scheint sein Playoff Tief aus den Vorjahren vergessen zu haben: der kleine Zauberzwerg zeichnete sich als Doppeltorschütze aus. 12:6 lautete das Schussverhältnis im Mitteldrittel zugunsten der Gastgeber, dennoch ging dieses mit 3:1 an die Zuger. Das sagt einiges aus über die Effizienz, die im Game 1 bei den Kolinstädtern noch ein Manko gewesen war.

Allerdings machten die Bianconeri dem EVZ das Toreschiessen einfach. Beim 0:2 (26.) griff Elvis Merzlikins nach einem harmlosen Schuss von Garrett Roe überraschend daneben. 52 Sekunden später erhöhte der ab der kommenden Saison für Lugano spielende Dominic Lammer mit einem präzisen Schuss auf 3:0, nachdem der Tessiner Verteidiger Stefan Ulmer den Puck an der gegnerischen blauen Linie an Sven Leuenberger verloren hatte.

Wie der erst 20-jährige Sven Leuenberger, der in seinem zweiten Playoff-Spiel in der National League abermals punktete, Dominic Lammer bediente, verdient allerhöchste Anerkennung. Elvis Merzlikins, der in der kommenden Saison in der NHL spielen möchte, zog einen rabenschwarzen Abend ein, hätte er doch auch das 5:1 von Lino Martschini nach 36 Sekunden im Schlussdrittel verhindern müssen. Der flinke Flügelstürmer war schon beim 4:0 (31.) in Überzahl erfolgreich gewesen.

Somit hat Lino Martschini nach zwei Viertelfinalspielen gleich oft getroffen wie in den letzten vier Jahren in den Playoffs zusammengezählt. Zug gelang es in den wichtigen Momenten Nadelstiche zu setzen und die Luganesi zu verunsichern. Bei den Gastgebern traf nur Gregory Hofmann nach einem Bullygewinn von Maxim Lapierre.

Am Donnerstag folgt bereits die Fortsetzung in der heimischen Bossard Arena. Bleibt zu hoffen, dass die Zuger die Pace halten können, dann darf mit einem 3:0 in der Serie gerechnet werden.

Leider keine Fotos

Alle Zuger sind an Deck

am 10.03.2019



EV Zug - HC Lugano 3-2 (2-1, 0-0, 1-1)

Der EV Zug ist mit einem Sieg in die Playoff Viertelfinalserie gegen den HC Lugano gestartet. Die Leinen sind los und das Schiff ist auf grosser Fahrt. So lautete die grandiose Choreographie, die vor dem ersten Bully der hochkarätigsten Viertelfinalserie zu sehen war. Die Zuger gewannen vor heimischem Publikum absolut verdient mit 3:2.

Nachdem die Zuger fünf der letzten sieben Partien in der Qualifikation verloren hatten, stellte sich die Frage, ob das Team von Dan Tangnes den Schalter rechtzeitig auf die Playoffs umlegen kann. Die Antwort gaben die Kolinstädter rasch: Nach nur gerade sieben Minuten lag man vor 7200 Fans in der ausverkauften Bossard Arena mit 2:0 in Front.

Die Führung erzielte PostFinance-Topskorer Lino Martschini nach 137 Sekunden im Powerplay - nach herrlicher Vorarbeit des Amerikaners Garrett Roe. Für den zweiten Treffer zeichnete sich der gebürtige Tessiner Dario Simion verantwortlich. Einen grossen Anteil am Tor hatte der ab der kommenden Saison für die Bianconeri stürmende Dominic Lammer mit einem hartnäckigen Forechecking.

Zwar verkürzte Maxim Lapierre für die Gäste auf 1:2 (11.), die Zuger liessen sich dadurch aber nicht aus dem Konzept bringen. Sie brachten die Luganesi mit ihrem aggressiven Forechecking immer wieder in Schwierigkeiten, im Mitteldrittel liess alleine die Effizienz zu wünschen übrig. Man hätte nach 40 Spielminuten höher als mit einem Treffer führen müssen.

In der 45. Minute gelang Brian Flynn mit einem Direktschuss nach einem Querpass von Reto Suri das längst fällige 3:1. Danach kontrollierte der EVZ die Partie ohne grössere Schwierigkeiten, bis Verteidiger Romain Loeffel das 2:3 (56.) schoss. Das führte zu einer heissen Schlussphase. Die Luganesi ersetzten Elvis Merzlikins durch einen sechsten Feldspieler, doch das Heimteam rettete den knappen Vorsprung über die Zeit.

Am Dienstag kann der EVZ mit einem 1:0 Vorsprung in der Serie das Spiel 2 in der Corner Arena in Angriff nehmen.

Fotos der Nordkurve: Link
Fotos der Choreografie: Link
Fotos der Bianconeris Link

Alle gemeinsam in blau durch die Playoffs!

am 07.03.2019



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