Nächstes Spiel:

HC Genève Servette - EV Zug
Patinoire des Vernets, Les Acacias
Fr, 16.11.2018, 19.45h


Wusstest du schon, dass...

...der EVZ früher eines der besten Matchmagazine (mit dem Namen "Matchpögg") der Liga hatte.




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Trotz 2-0 Führung wieder kein Sieg im Hallenstadion

am 14.11.2018



ZSC Lions - EV Zug 3-2 n.V. (0-2, 1-0, 1-0, 1-0)

Der EV Zug verliert das erste Spiel nach der Nationalmannschaftspause gegen den Meister in der Verlängerung mit 2-3. Die Zürcher setzen sich nach einem 0-2 Rückstand durch einen Treffer in der Verlängerung von Verteidiger Maxim Noreau durch.

Der EVZ sah lange wie der sichere Sieger aus. Captain Raphael Diaz brachte die Kolinstädter vor knapp 9400 Zuschauern im Hallenstadion mit einem Doppelschlag innerhalb von weniger als vier Minuten bis zur Hälfte des ersten Drittels mit 2-0 in Führung. Zweimal gab der Schwede Carl Klingberg die entscheidende Vorlage.

Danach verstand es der EVZ, der mit dem nach einer Verletzung zurückgekehrten David McIntyre antrat, die Stadtzürcher mit früher Störarbeit relativ gut aus der eigenen Zone fernzuhalten. Wurde es doch einmal gefährlich vor Keeper Tobias Stephan, ging der Zett fahrlässig mit ihren Chancen um. So trafen der Kanadier Maxim Noreau (29.) das halbleere sowie Denis Hollenstein (31.) und Mattia Hinterkircher (47.) das leere Tor nicht. Bezeichnend war, dass Raphael Diaz mit einem Eigentor das Heimteam nach 35 Minuten wieder ins Spiel brachte.

Knapp zweieinhalb Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit rettete Denis Hollenstein die ZSC Lions doch noch in die Overtime. Schliesslich entschied Maxim Noreau die Partie mit einem Weitschuss.

Die Zürcher wendeten damit nach einer Leistungssteigerung die dritte Niederlage in Folge knapp ab und bescherten Captain Patrick Geering nach überstandener Hirnerschütterung ein erfolgreiches Comeback.

Für den EVZ nimmt der Hallenstadionkomplex seine Fortsetzung. Die Zuger kassieren die zweite Niederlage in Folge in der Meisterschaft. In der Tabelle rutschte man auf Rang 6 ab und ist nun nur noch einen Verlustpunkt hinter den Zürchern klassiert. Am Freitag folgt das Zuger Gastspiel in Genf.

Impressionen vom Spiel: Link

Ideale Ausgangslage für Rückspiel gegen München

am 06.11.2018



Red Bull München - EV Zug 2-3 (0-1, 2-1, 0-1)

Nach dem Hinspiel im Olympia Eisstadion in München darf sich der EVZ berechtigte Hoffnungen auf das Erreichen der Viertelfinals machen. Die Zuger gaben vor nur 2290 Zuschauern einen Zweitore-Vorsprung preis, doch dank einem Last-Minute Treffer durch Lino Martschini haben die Kolinstädter im Heimspiel in zwei Wochen eine gute Ausgangslage.

Verteidiger Dominik Schlumpf (10.) und Lino Martschini (29.) brachten die Zuger in Führung. Der deutsche Meister der letzten drei Spielzeiten reagierte auf den Rückstand vehement und schaffte mit einem Doppelschlag innert drei Minuten den Ausgleich. Justin Shugg (34.) und John Mitchell (34.) hiessen die Torschützen für die Mannschaft von Coach Don Jackson.

Die Zuger reagierten auf die ruppige Spielweise der Deutschen abgeklärt. Während der DEL-Champion immer wieder ärgerliche Strafen kassierte, konzentrierten sich die Zuger, welche mit nur zwei Ausländern antraten, auf das Spielgeschehen.

Lino Martschini gelang mit einem Last-Minute Treffer der wichtige Auswärtserfolg. In der Schlussphase machte sich bei Red Bull Frustration breit, nachdem man mit zu vielen Spielern auf dem Eis stand. Zug konnte den knappen Vorsprung über die Zeit bringen und kann mit einem guten Gefühl ins Rückspiel in zwei Wochen in der Bossard Arena gehen.

Nun ruht die Meisterschaft bis kommenden Dienstag. Es kann sein, dass in den kommenden Tagen einige personelle Entscheidungen publiziert werden (Vertragsverlängerungen, Verpflichtungen eines neuen Ausländers).

Leider keine Fotos

Viktor Stalberg verabschiedet sich mit einer Niederlage

am 03.11.2018



EV Zug - Lausanne HC 1-4 (0-0, 0-2, 1-2)

Bei der Abschiedspartie von Viktor Stalberg, der bekanntlich zu Awangard Omsk in die KHL wechselt, verlieren die Zuger vor 7151 Zuschauer mit 1-4 gegen ein formstarkes Lausanne. Der LHC rollt das Feld in der National League weiter von hinten auf und feiert den bereits fünften Sieg hintereinander.

Viktor Stalberg verabschiedet sich aus Zug mit drei Torschüssen und einer Minus-1 Bilanz. Das sibirische Spitzenteam aus Omsk bestreitet momentan seine Heimspiele wegen eines Stadion Schadens 2700 km fernab der Heimat in der Nähe von Moskau.

Der Kanadier Dustin Jeffrey, Center der ersten Linie, führte das Team von Ville Peltonen zum ersten Sieg in Zug seit dem 2. Januar 2016. Jeffrey erzielte zwei Tore vom 1-0 (26.) und zum 3-0 (47.). Der EV Zug wurde mit Ausnahme eines guten ersten Drittels von den Gästen dominiert. Wieder einmal hielt Keeper Tobias Stephan (30 Paraden) sein Team im zweiten Drittel im Spiel.

Matchentscheidend waren zwei Szenen. Zuerst realisierten die Waadtländer im zweiten Drittel innerhalb von 31 Sekunden zwei Tore vom 0-0 zum 2-0. Im Schlussadrittel verpasste Viktor Stalberg den 1-2-Anschlusstreffer. Im Gegenzug gelang Dustin Jeffrey das 3-1 für Lausanne. In der 57. Spielminute durfte Sven Leuenberger seinen ersten Treffer in der Nationalleague bejubeln. Nur eine Minute später gelang Cory Emmerton mit einem Schuss ins leere Tor die definitive Siegsicherung.

Für Zug geht es am Dienstag mit dem Play-off Achtelfinalhinspiel gegen Red Bull München weiter.

Fotos der Nordkurve: Link
Fotos der Lausannefans Link

Hochwildjagd hat sich gelohnt

am 02.11.2018



HC Davos - EV Zug 1-8 (1-3, 0-3, 0-2)

Der EVZ bezwingt den kriselnden HC Davos vor 3847 Zuschauern mit 8:1. Somit nimmt die Heim-Misere des HC Davos seine Fortsetzung. Die Bündner kassierten die sechste Niederlage vor heimischem Publikum, und dies bei einem Torverhältnis von 9:36.

0:7, 2:5, 3:7, 2:3, 1:6 und nun 1:8, das sind die Resultate des Teams von Arno del Curto in den letzten sechs Heimspielen. Dabei hätte die Partie für die Davoser nicht besser beginnen können, brachte doch Dino Wieser den HCD nach nur gerade 16 Sekunden mit seinem ersten Saisontreffer in Führung. Dem schnellsten ersten Tor in der laufenden Meisterschaft ging ein ungenügender Befreiungsschlag des Zuger Keepers Sandro Aeschlimann, der ansonsten seine Aufgaben bravourös meisterte, voraus.

Nur 97 Sekunden später war der Vorsprung des Heimteams bereits dahin. Dabei zeigte sich einmal mehr, dass die Davoser ein Goalie-Problem haben. Anders Lindbäck liess einen harmlosen Schuss von Pontus Widerström zwischen den Schonern passieren, worauf Fabian Schnyder den Puck über die Torlinie drückte. Auch das 1-4 (25.) ging auf das Konto des 30-jährigen Schweden, der sich von Doppel-Torschütze Sven Senteler aus spitzem Winkel erwischen liess.

Der vierte Zuger Treffer fiel nach einer guten Phase der Davoser - Thierry Bader scheiterte in der 23. Minute am Pfosten. Nach dem erneuten Nackenschlag war der Widerstand der Gastgeber gebrochen. Beim EV Zug trugen sich folgende sieben Spieler in die Torschützenliste ein: Fabian Schnyder, Dario Simion, Sven Senteler, Lino Martschini, Raphael Diaz, Reto Suri und Santeri Alatolo.

Heute Samstag gastiert der Lausanne HC, der die letzten vier Meisterschaftsspiele gewonnen hat, in der Bossard Arena.

Leider keine Fotos

Doppelte Zuger Niederlage: Stalberg und Heimspiel verloren

am 30.10.2018



EV Zug - HC Fribourg Gottéron 1-4 (1-2, 0-0, 0-2)

Nach zuletzt wettbewerbsübergreifend sechs Spielen ohne Niederlage muss sich der EVZ in der heimischen Bossard Arena gegen den HC Fribourg-Gottéron mit 1-4 geschlagen geben. Eine schlechte Nachricht erreichte die Zuger Fans bereits kurz vor dem ersten Bully. Der schwedische Topstürmer Viktor Stalberg wird den EVZ nach Ende dieser Woche in Richtung Russland verlassen. Er schliesst sich dem KHL-Spitzenklub Awangard Omsk an.

Die Kolinstädter wirkten ob des überraschenden Transfers nicht geschockt und gingen im vorerst zweitletzten Heimauftritt von Stalberg bereits nach sechs Minuten durch Youngster Yannick Zehnder in Führung. Doch noch vor der ersten Pause drehten die Saanestädter die Partie mit einem Doppelschlag innerhalb von 45 Sekunden. Topskorer Julien Sprunger (18.) und Andrej Bykow (19.) trafen für die Gäste.

Tristan Vauclair (44.) und Kilian Mottet mit dem 4:1 ins leere Tor sorgten schliesslich für einen nicht unverdienten aber am Ende zu hohen Sieg der Gäste. Somit setzte sich nach dem 6-3-Erfolg der Zuger in der 3. Runde auch im zweiten Saisonduell dieser beider Mannschaften erneut das Auswärtsteam durch.

In der Tabelle schloss Fribourg dank dem dritten Sieg aus den letzten vier Partien nach Punkten zu den viertplatzierten Zugern auf. Beim Heimteam passte heute nicht viel zusammen, Chancen waren wenige vorhanden und im Mitteldrittel brachte man nur zwei Schüsse auf den überzeugenden Reto Berra.

Am Freitag folgt das Gastspiel beim HC Davos, der in der Tabelle überraschend an zweitletzter Stelle steht.

Fotos der Nordkurve: Link
Fotos der Fribourgfans Link