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Zug feiert den Vizemeister

am 28.04.2019



Ein w├╝rdiger Abschluss einer hervorragenden Saison

Obwohl der EVZ die Finalserie gegen den SC Bern verloren hat, kann der Verein als Schweizer Cupsieger und Vizemeister auf eine sehr erfolgreiche Saison zur├╝ckblicken. Am Samstag 27. April fand auf dem Arena Platz vor der Bossard Arena das offizielle Saisonabsclussfest statt.

Dabei wurde auf eine emotionale und erfolgreiche Eishockeysaison zur├╝ckgeblickt. Trotz der Entt├Ąuschung ├╝ber den verlorenen Final gegen den SCB ├╝berwiegt der Stolz auf die erbrachten Leistungen. Die Mannschaft hat unter dem neuen Trainerstaff eine sehr gute Qualifikation gezeigt und hat wie vor zwei Jahren das Playoff Finale erreicht. Die Stimmung in der Bossard Arena und im Public Viewing war hervorragend und der EVZ sorgte f├╝r eine Eishockey Euphorie in der ganzen Region.

Die Fans sind stolz auf die erbrachte Leistung des Teams. Reto Suri, Dominic Lammer, Tobias Stephan und Sandro Aeschlimann wurden von der Herti Nordkurve ebenfalls offizell verabschiedet und f├╝r ihre Verdienste geehrt. Alle vier Sp├«eler haben mehrere Saisons in Zug mit viel Leidenschaft und Emotionen gespielt. Sie wurden mit pers├Ânlichen Bildern der letzten Saisons beschenkt.

Wir freuen uns bereits auf die kommende Spielzeit und w├╝nschen Euch allen einen sch├Ânen Sommer. Das erste Qualifikationsspiel wird am Freitag 13. September ausgetragen. Hopp Zug!

Fotos der Vizemeisterfeier Link

Danke Jungs f├╝r die tolle Saison

am 21.04.2019



SC Bern - EV Zug 2-1 (1-0, 1-1, 0-0)

Trotz einer starken Leistung und viel Kampfbereitschaft gelingt dem EVZ der notwendige Sieg in Bern nicht. Die Zuger unterliegen dem SC Bern knapp mit 1:2 und verlieren die Finalserie schlussendlich mit 1:4. Der Schlittschuhclub Bern gewinnt bereits zum 16. Mal den Schweizer Meistertitel.

Ga├źtan Haas und Eric-Ray Blum, welche schon diverse Male mit der Nationalmannschaft aufliefen, waren Berns grosse Figuren beim letzten, entscheidenden Sieg vor 17031 Zuschauern. Ga├źtan Haas brachte die Mutzen in der 8. Minute in F├╝hrung. In den Viertelfinals gegen Gen├Ęve Servette hatte sich Haas verletzt, kehrte w├Ąhrend der Finalserie als Center des vierten Sturms zur├╝ck und erzielte mehrere entscheidende Tore.

Nur 35 Sekunden nach Beginn des Mitteldrittels keimte bei Zug wieder Hoffnung auf. Lino Martschini gelang der zwischenzeitliche Ausgleich. 74 Sekunden vor der zweiten Pause brachte Eric Blum mit einem Schuss von der blauen Linie das Heimteam aber wieder in F├╝hrung. Blum steuerte beim ersten Treffer bereits den Assist bei. Das 2:1 war ├╝brigens der erste Treffer des Verteidigers in diesen Playoffs.

Das Heimteam brachte den knappen Vorsprung ├╝ber die Zeit und kann sich zum dritten Mal in den letzten vier Jahren als Meister feiern. Unter dem finnischen Erfolgs-Coach Kari Jalonen holte der SCB in drei Jahren zwei Titel und beendete die Qualifikation stets auf Rang 1. Nur in der Champions Hockey League versagte der Zuschauerkr├Âsus Europas in den letzten Jahren.

Zug absolvierte eine tolle Saison, feierte den Cupsieg. zeigte eine tolle Qualifikation und packende Playoff Partien. Coach Dan Tangnes setzte auch auf den Nachwuchs, brachte diverse Spieler in der Entwicklung weiter und verteilte die Kr├Ąfte auf vier Linien.

Mit nennenswerten Zuz├╝gen auf die kommende Saison wird der EVZ in der Zukunft sicherlich noch viel Freude bereiten und es scheint nur eine Frage der Zeit, bis der Titel einmal in die Kolinstadt wandern wird. Danke Jungs f├╝r die tolle Saison!

Impressionen vom Spiel und der Pokal├╝bergabe: Link

Playoff Final wird durch Refs verf├Ąlscht

am 19.04.2019



EV Zug - SC Bern 1-3 (0-0, 0-2, 1-1)

Dem SC Bern fehlt noch ein Sieg zum Meistertittel, dem dritten in den letzten vier Jahren. Zug muss in der erneut ausverkauften Arena eine ├Ąrgerliche 1:3 Heimniederlage einstecken. Viel zu Reden gaben einige Entscheide der Unparteiischen, die eine ungl├╝ckliche Figur abgaben.

Nach vier Partien liegen alle Vorteile bei den Bernern. Das Heimteam hatte zwar deutlich mehr vom Spiel, Bern aber liess sich nicht beirren und ├╝berzeugte mit Cleverness und der n├Âtigen Effizienz. Im zweiten Drittel erzielten die Mutzen aus zehn Sch├╝ssen zwei Tore, beide Male war Ga├źtan Haas erfolgreich. Zug verk├╝rzte zwar noch einmal durch Lino Martschini (45.), doch Topskorer Mark Arcobello sorgte gut zwei Minuten vor der Schlusssirene mit einem Schuss ins leere Tor f├╝r die Entscheidung zu Gunsten der G├Ąste.

Anders als am Dienstag in der Bundeshauptstadt verschliefen die Zuger den Start dieses Mal nicht. Die Zuger dr├╝ckten von Beginn weg aufs Tempo. Man hielt die Intensit├Ąt hoch und erarbeitete sich zahlreiche Chancen. Tore wollten aber vorerst keine fallen.

Im ersten Drittel kam Dario Simion mit einem Schuss ans Geh├Ąuse (17.) dem ersten Treffer am n├Ąchsten. Auch nach der ersten Pause war das Heimteam die dominierende Mannschaft. In F├╝hrung gingen jedoch bei der ersten Powerplay Gelegenheit die Berner. Nationalmannschaftsst├╝rmer Ga├źtan Haas bezwang Tobias Stephan aus kurzer Distanz.

Kurz nach Spielmitte erhielten auch die Zuger ein Powerplay. Und prompt durften 7200 Fans den Ausgleich bejubeln. Das Tor von Garrett Roe wurde aber zur Verwunderung aller Zuschauer wegen Torh├╝ter Behinderung aberkannt. Ein ├Ąusserst umstrittener Entscheid, der von diversen Sportexperten im Fernsehen nicht nachvollzogen werden konnte und f├╝r eine Eisreinigung sorgte.

Die Zuger Spieler liessen sich ├╝ber diesen Fehlentscheid kurzfristig aus dem Konzept bringen. Defender Thomas Thiry verlor die Scheibe und Haas erh├Âhte nach einem Abpraller auf 2:0 (37.). 25:13 lautete das Schussverh├Ąltnis nach 40 Minuten f├╝r Zug, 0:2 aber stand es auf der Resultatanzeige.

Diese Hypothek war zu gross, obwohl das Heimteam wacker k├Ąmpfte und nie aufgab. Lino Martschini verk├╝rzte (45.) im Powerplay und der EVZ kam in der Folge zu zahlreichen weiteren M├Âglichkeiten. Doch wie so oft entschied ein Schuss ins leere Tor die Partie. Arcobello sorgte f├╝r diesen Schlusspunkt.

Eine unsch├Âne Szene erreignete sich auf der Pressetrib├╝ne. Schiedsrichterchef Brent Reiber wurde von einem erz├╝rnten Fan attackiert. Gerne h├Ątten die TV Zuschauer nach dem Spiel ein Interview mit einem der Refs ├╝ber den aberkannten Treffer von Roe geh├Ârt. Doch Swiss Icehockey verbietet, dass die Unparteiischen w├Ąhrend den Playoffs Interview zu Spielsituationen geben d├╝rfen.

Am Ostersamstag folgt die Fortsetzung der Serie. Zug steht mit dem R├╝cken zur Wand und muss in Bern gewinnen.

Fotos der Nordkurve: Link
Fotos der Bernerfans Link

Zug liegt in der Finalserie im Hintertreffen

am 16.04.2019



SC Bern - EV Zug 4-1 (3-1, 0-0, 1-0)

Der EVZ verliegt erstmals in den diesj├Ąhrigen Playoffs eine Partie nach regul├Ąrer Spielzeit. Damit gehen die Berner in der Finalserie mit 2:1 Siegen in F├╝hrung. Die Mutzen gewinnen das dritte Finalspiel vor heimischer Kulisse mit 4:1.

BSC Young Boys hat am Wochenende mit dem Meistertitel im Fussball vorgelegt. Die Zuger m├Âchten jedoch verhindern, dass auch die Eishockeyaner den Titel auch in die Bundeshauptstadt holen. YB Captain Steve von Bergen wohnte der Partie bei und sah eine abegkl├Ąrte Leistung der Eishockey-Profis vor 17031 Zuschauer in der ausverkauften Postfinance Arena.

Die Differenz schufen die Mutzen, die erst ihren vierten Heimsieg in diesen Playoffs feierten, bereits im ersten Drittel. Dank zweier Powerplay-Treffer aus zwei ├ťberzahlm├Âglichkeiten und einem Weitschuss von Topskorer Mark Arcobello - nur 88 Sekunden nach dem zwischenzeitlichen Zuger Ausgleich zum 1:1 durch Carl Klingberg - f├╝hrte das Team von Trainer Kari Jalonen nach 20 Minuten wegweisend mit 3:1.

Die ersten beiden Treffer glichen sich. Arcobello schoss jeweils aus der Distanz, Simon Moser nahm dem Zuger Keeper Tobias Stephan die Sicht. Beim 1:0 lenkte er den Puck zudem noch leicht ab. Der Captain hatte an den Toren mindestens so viel Anteil wie der Topskorer des SCB, der seine Leistung mit einem Schuss ins leere Tor kr├Ânte und somit auch f├╝r den Schlusspunkt verantwortlich war.

Nach dem nahezu perfekten ersten Drittel liess das Heimteam nichts mehr anbrennen. Schwarz/rot/gelb kontrollierte die Partie ├╝ber weite Strecken und riegelte die eigene blaue Linie rigoros ab. Die Kolinst├Ądter fanden keine L├╝cke und Leonardo Genoni brillierte oder hatte das Gl├╝ck auf seiner Seite, u.a. in der 38. Spielminute als Reto Suri einen Pfostenschuss zu beklagen hatte.

Suri kehrte nach nur einem Spiel Pause in die Zuger Aufstellung zur├╝ck und auch Dennis Everberg ist rechtzeitig wieder in der Schweiz eingetroffen, nachdem er am Vortag gl├╝cklicher Vater wurde. Erstmals setzte Dan Tangnes im Final auf David McIntyre, der Brian Flynn im Lineup ersetzte. Die Massnahme zahlte sich nicht aus. Der Kanadier konnte zwischen Suri und Martschini keine entscheidenden Akzente setzen.

Zug ist in diesen Play-offs erstmals in einer Serie in R├╝ckstand geraten. Obwohl der Zuger Anhang zahlreich in Bern vertreten war ÔÇô die Carfahrt wurde grossz├╝gigerweise von HP Strebel offeriert ÔÇô konnte die Mannschaft keine grossen Akzente setzen. Am Gr├╝ndonnerstag sollte das Heimspiel gewonnen werden, ansonsten stehen den Bernern bereits drei Matchpucks zum Gewinn der Meisterschaft zur Verf├╝gung.

Leider keine Fotos aus Bern
Impressionen vom Public Viewing: Link

Bern holt sich den Heimvorteil zur├╝ck

am 14.04.2019



EV Zug - SC Bern 2-3 n.V. (0-0, 2-2, 0-0, 0-1)

Der SC Bern gleicht die Finalserie mit einem 3:2 nach Verl├Ąngerung zum 1:1 aus. Den Siegtreffer erzielte Gregory Sciarony in der 65. Spielminute.

Bereits zwei Stunden vor Spielbeginn gibt es beim Public Viewing auf dem Arenaplatz einen Grossandrang. Die Bossard Arena ist ein weiteres Mal mit 7200 Zuschauern ausverkauft. Der Hunger in Zug auf den zweiten Meistertitel ist riesig. Vorerst aber erlitt das Heimteam einen R├╝ckschlag. Zum ersten Mal in diesen Playoffs muss das Team von Dan Tangnes eine Heimniederlage beziehen. Die Berner auf der anderen Seite gewann das sechste von sieben Ausw├Ąrtsspielen.

Der auf diese Saison von Davos verpflichtete Gregory Sciaroni hatte in der Qualifikation selten gegl├Ąnzt. In der Playoffs aber vermochte sich der oftmals ├╝bermotivierte St├╝rmer zu steigern. In der Overtime dr├╝ckte er die Scheibe auf Zuspiel von Andr├ę Heim ├╝ber die Linie. Nach 62 Minuten hatten sich die G├Ąste bereits ein erstes Mal als Sieger gef├╝hlt. Tristan Scherwey aber erzielte den vermeintlichen Siegtreffer mit dem Schlittschuh.

Ga├źtan Haas, der zuletzt neun Partien verletzt gefehlt hatte, brachte die Berner mit einem Schuss aus spitzem Winkel in der 24. Minute mit 1:0 in F├╝hrung. Zug aber reagierte auf den R├╝ckstand im Powerplay. Dennis Everberg glich vier Minuten sp├Ąter aus, indem er einen Schuss von Garrett Roe ablenkte. Jan Mursak gelang bei einer angezeigten Strafe gegen Zug die erneute F├╝hrung (31.). 42 Sekunden vor der zweiten Pause traf erneut Roe mit einem platzierten Schuss aus naher Distanz.

Der dritte Abschnitt endete ohne Tore, obwohl Zug deutlich mehr Spielanteile besass. Beg├╝nstigt wurde dies auch durch einige Berner Strafen. Die G├Ąste indessen hatten in der 42. Minute einen Pfostenschuss durch Mark Arcobello zu beklagen.

Bei Bern fiel in der 13. Minute Daniele Grassi nach einem Zusammenprall mit Dominic Lammer verletzt aus. Bei Zug vermisste man nach dem Check vom Donnerstag Reto Suri. Der St├╝rmer verfolgte die Partie im Stadion mit.

Am Dienstag folgt bereits Game 3 der Finalserie in der Postfinance Arena. Bei Zug w├╝nscht man sich, dass mit einem erneuten Ausw├Ąrtssieg der Heimvorteil wieder zur├╝ckerobert werden kann.

Fotos der Nordkurve: Link
Fotos der Choreografie: Link
Fotos der Bernerfans Link
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