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Wusstest du schon, dass...

...im alten Hertistadion der Matchwürfel (zum Glück nicht während eines Spiels) von der Decke fiel




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Zuger Nullnummer in Bern

am 13.10.2018



SC Bern - EV Zug 3-0 (1-0, 0-0, 2-0)

Im Duell der Verfolger von Tabellenführer Biel gewinnt der SC Bern gegen den EV Zug klar mit 3-0. SCB Keeper Leonardo Genoni kommt vor 16178 Zuschauern gegen seinen zukünftigen Arbeitgeber bereits zu seinem vierten Saison-Shutout. Die Zuger behalten in der Tabelle Rang 3, haben mit 15 Punkten aber bereits neun Zähler Rückstand auf den Leader Biel.

Das Duell Zweiter gegen Dritter war eine einseitige Angelegenheit. Die Mutzen gingen in der PostFinance-Arena schon nach 84 Sekunden durch Topskorer Andrew Ebbett in Führung. Der Kanadier schloss eine sehenswerte Kombination mit seinem vierten Saisontor ab, wobei dem Treffer ein Fehlpass von Youngster Livio Stadler voraus ging.

Ohne einen starken Tobias Stephan im Zuger Tor, wäre das Resultat deutlich höher ausgefallen. Der EVZ-Keeper vereitelte zu Beginn des Mitteldrittels im Minutentakt Topchancen der Berner. Erst nach 44 Minuten musste er sich durch Thomas Rüfenacht erneut bezwingen lassen.

Bei den Gästen fielen die vielen Ausfälle ins Gewicht. Im Spielaufbau wog die Absenz von Raphael Diaz schwer. Zudem machten die Mutzen dem Gegner keine Geschenke. Die Berner spielten im vierten Heimspiel zum dritten Mal zu null. Für Keeper Genoni war es im siebten Ligaspiel bereits der vierte Shutout.

45 Sekunden vor der Schlusssirene machte Jan Mursak mit einem Empty Netter alles klar. Am Samstag gastiert der Leader in der Bossard Arena.

Vergesst nicht, dass ihr euch vor dem Spiel gegen Biel für den Extrazug anmelden könnt. Sei auch du Teil dieses Saisonhöhepunkts und unterstütze den EVZ zusammen mit hunderten von Fans auswärts. Die Kapazität ist beschränkt, sichere deinen Platz möglichst schnell im Extrazug!

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EVZ mit Volldampf in die CHL Playoffs

am 10.10.2018



HC Kometa Brno - EV Zug 2-3 (2-0, 0-0 0-3)

Der EVZ qualifiziert sich dank einem 3-2 Erfolg in Brünn vorzeitig für die Achtelfinals der Champions Hockey League. Die dramatische Wende schaffte das Team von Coach Dan Tangnes in den letzten zwölf Spielminuten, als man ein 0-2 in ein 3-2 drehte und den Gruppensieg sicherstellte. Damit wird Zug in den CHL Achtelfinals zuerst auswärts antreten.

Nachdem die Zentralschweizer 48 Minuten lang vergeblich und äusserst ineffizient angerannt waren, wendeten man durch drei Tore (Lino Martschini, Yannick-Lennart Albrecht und Reto Suri) in den letzten gut elf Minuten die Partie gegen den tschechischen Meister in extremis. Dank des Sieges zieht man als Gruppensieger in die Achtelfinals ein. Die Revanche gegen Kometa Brno, denen man im Vorjahr im Achtelfinal unterlag, ist geglückt.

Der Erfolg kommt überraschend, denn man musste auf die verletzten Ausländer Garrett Roe und Viktor Stalberg sowie ab dem zweiten Drittel auch noch auf David McIntyre verzichten. Weil zudem Ersatzkeeper Sandro Aeschlimann einen schlechten Start erwischte und in der 7. und 9. Minute gleich zwei haltbare Treffer durch Nemec und Mikyska hinnehmen musste, rannte der EVZ von Beginn an einem Rückstand hinterher.

Die 3022 tschechischen Anhänger hatten immerhin auch etwas zu feiern: dank dem Sieg der Eisbären Berlin über Grodno sichert sich Brno den zweiten Gruppenrang und steht auch in den Playoffs. Somit geht es am kommenden Dienstag im Heimspiel gegen denselben Gegner um nichts mehr, da alle Entscheidungen bereits gefallen sind.

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Deutliche Niederlage der arg dezimierten Academy

am 09.10.2018



EVZ Academy - EHC Visp 1-6 (0-2, 1-2, 0-2)

Die Zuger kassieren gegen den EHC Visp vor 248 Zuschauern eine deutliche Niederlage. Für einmal stand die Defensive der Zuger nicht sattelfest, was die Walliser gnadenlos ausnutzten. Bei den Zugern fehlten einige Stammspieler, die mit der 1. Mannschaft in Brünn weilen.

Trotz dem klaren Resultat, konnte die Academy in den ersten dreissig Minuten gut mithalten und hatte mehr Spielanteile. Die klare 6-1 Gala der Visper kam erst in der letzten halben Stunde zustande, als der Widerstand der Zuger Talente gebrochen war. Dabei trafen bei den Gästen, die von Matti Alatolo gecoacht werden, sechs verschiedene Torschützen.

Obwohl das Visper Powerplay noch nicht überragend war, spielte dies diesmal keine entscheidende Rolle. Die ersten drei Tore fielen trotzdem in Überzahl: Oliver Achermann (19.), der US-Amerikaner Mark Van Guilder (20.) und der ehemalige ZSC Spieler Luca Camperchioli (34.) bezwangen Luca Hollenstein, dessen Arbeitstag nach dem vierten Gegentreffer beendet war.

Ab der 36. Spielminute wurde er durch Gianluca Zaetta ersetzt. Die Zuger konnten im Mitteldrittel durch Andreas Döpfner im Powerplay kurzzeitig auf 1-2 verkürzen. Doch nach dem 1-3 war der Widerstand der jungen Zuger gebrochen. Die Oberwalliser agierten im Abschluss effizient und nutzten die grösser werdenden Freiräume gnadenlos aus. Die weiteren Treffer der Gäste erzielten Andy Ritz (36.) Kenney Fellay (43.) und Marc Steiner (45.). Letztgenannter spielte in der letzten Saison noch bei der EVZ Academy.

Das Team von Jason O’learey ist nun unter dem Strich klassiert, da die GCK Lions siegten. Am Freitag folgt das schwere Gastspiel in Langenthal, die sich für die Cup Blamage revanchieren möchten.

Fotos vom Spiel: Link

Effizienter EVZ schlägt den Aufsteiger

am 07.10.2018



SC Rapperswil-Jona Lakers - EV Zug 1-4 (0-1, 0-3, 1-0)

Der Aufsteiger aus Rapperswil tut sich in der höchsten Liga weiterhin schwer. Die Rosenstädter kassieren gegen den EVZ beim 1-4 bereits die siebte Niederlage im achten Spiel, währenddessen die Zuger bereits zum zweiten Mal in der laufenden Meisterschaft ein sechs Punkte Wochenende feiern können.

Tospcorer David McIntyre brachte die Gäste im ersten Powerplay mit einem Knaller in Führung (8.). Die Entscheidung vor 4021 Zuschauern fiel im Mitteldrittel, wo der EVZ innerhalb von zehn Minuten drei Treffer erzielen konnte. Wenige Minuten vor dem 2-0 durch Reto Suri (30.), hatte Coach Dan Tangnes sein Timeout genommen. Er war mit dem wenig inspirierten Auftritt seines Teams nicht zufrieden. Die Auszeit wirkte und neben Reto Suri erzielten auch Lino Martschini und Carl Klingberg einen Treffer.

Wie schon am Vorabend gegen Genf zeigt sich der Schwede vor dem Tor als überraschend effizient. Mit einem schönen Move verlud er Keeper Melvin Nyffeler. Zug spielte sehr clever und hatte nicht mehr Torchancen als das Heimteam. Im Abschluss war man aber effizienter, während bei den St. Gallern das Selbstvertrauen fehlt und die Schüsse nicht wie in der Swiss League in den Torecken landen.

Deshalb gab Coach Jeff Tomlinson seinen Boys nun ein paar Tage frei, damit sie den Kopf lüften und in die Berge fahren können, um auf andere Gedanken zu kommen. Neuen Schwung soll ein tschechischer Stürmer bringen; Radek Smolenak aus Hradec Kralove wird am Montag in Rapperswil erwartet.

Im letzten Drittel konzentrierten sich die Zuger auf Resultat verwalten. Der Ehrentreffer durch Dion Knelsen (50.) war nicht mehr als Resultatkosmetik. Der Gastgeber konnte nur vor der Partie feiern: Verteidiger Cyrill Geier, der nach der Saison 2017/18 zurücktrat, wurde für 16 Saisons und beinahe 900 Spiele für die Rapperswiler geehrt und seine Nummer 6 unters Hallendach gehängt.

Die 1. Mannschaft des EVZ reist in der kommenden Woche nach Brünn, wo man am Mittwoch gegen den tschechischen Meister Kometa Brno das zweitletzte CHL Gruppenspiel ansteht.

Impressionen vom Spiel: Link

Eindrückliche Zuger Reaktion

am 05.10.2018



EV Zug - HC Genève Servette 5-1 (1-0, 2-1, 2-0)

Dem EVZ gelingt nach den drei Niederlagen gegen Davos, Lausanne und Zürich eine eindrückliche Reaktion. Das Team von Trainer Dan Tangnes gewinnt gegen Genf Servette gleich mit 5-1. Damit haben die Grenats in der Bossard Arena die letzten neun Spiele verloren. Ihr letzter Sieg in Zug datiert vom 30. November 2014.

Servette bemühte sich, die Negativserie endlich zu beenden. Die Servettiens spielten auf den Körper und suchten die Offensive. Sie schossen öfter aufs Tor als die Gastgeber (31:21). Die Partie unterhielt die 6816 Zuschauer vorzüglich: Es ging rassig zu und her und es gab sogar eine Schlägerei, darin involviert war natürlich auch Johann Morant. Am Ende setzte sich jedoch wieder der EV Zug durch.

Den Calvinstädtern gelingt es nicht, ihren ehemaligen Keeper Tobias Stephan (30 Paraden) auszuspielen. In drei der letzten fünf Direktbegegnungen gegen Zug gelang Genf gar kein Tor, diesmal bloss eines. Dieses erzielte Stürmer Jérémy Wick 37 Sekunden nach dem zweiten Zuger Goal.

Für das Heimteam, das ohne die beiden verletzten Ausländer Stalberg und Roe antrat, trafen Raphael Diaz (1-0), Reto Suri (2-0), Santeri Alatalo (3-1), David McIntyre und Carl Klingberg (5-1). Somit feiert der EVZ den vierten Saisonsieg, den ersten aber nach zuletzt drei Niederlagen hintereinander.

Am Samstag gastieren die Zuger bei Aufsteiger Rapperswil.

Fotos der Nordkurve: Link
Fotos der Grenats Link
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