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Wusstest du schon, dass...

...der Slogan "Zug isch besser" von Roland von Mentlen nach nur einer halben Saison wieder verschwunden ist.




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Jonas Hiller lässt Zug verzweifeln

am 05.10.2019



EV Zug - EHC Biel 2:3 n.P. (0:0, 2:2, 0:0, 0:0, 0:1)

Der EHC Biel gewinnt einen intensiven Spitzenkampf mit 3:2 nach Penaltyschiessen. Das Heimteam vergab viel zu viele Chancen und scheiterte immer wieder an Keeper Jonas Hiller. Der aus Nordamerika in die Schweiz zurückgekehrte Verteidiger Yannick Rathgeb traf im Penaltyschiessen gleich doppelt.

Der EV Zug, eigentlich die beste Mannschaft der Liga im Powerplay, scheiterte für einmal an der mangelnden Effizienz in Überzahl. Zwar erzielte das Heimteam vor 6615 Fans die 2:1-Führung in der 29. Minute durch Jan Kovar mit einem Mann mehr, doch nur 28 Sekunden später nützte der PostFinance-Topskorer der Seeländer einen krassen Abwehrfehler zum neuerlichen Ausgleich. Insgesamt nahmen die Bieler acht kleine Strafen, Kovars Treffer blieb aber die einzige Negativ-Konsequenz.

In der regulären Spielzeit dominierte der EVZ über weite Strecken und ging kurz nach der ersten Pause durch Grégory Hofmann in Führung. Die Bieler erzielten jedoch nur drei Minuten später den Ausgleich durch Damian Riat.

Im Penaltyschiessen hatte nicht wie erwartet der sonst so souveräne Penaltyschütze Toni Rajala sondern Yannick Rathgeb seinen grossen Auftritt. Die ersten zwölf Schützen waren allesamt gescheitert, ehe der 23-jährige Verteidiger Zug-Goalie Leonardo Genoni erstmals bezwang. Oscar Lindberg konterte zwar postwendend, doch Rathgeb bezwang Genoni gleich noch ein zweites Mal.

Mit dem eher glücklichen Bieler Sieg schlossen die Seeländer zum Leader ZSC Lions auf. Zug bleibt an 5. Stelle. Am Mittwoch folgt der nächste Heimauftritt anlässlich der Champions Hockey League gegen den HC Pilsen.

Fotos der Nordkurve: Link
Fotos der Bielerfans Link

EVZ Academy bezwingt den Aufsteiger

am 03.10.2019



EVZ Academy - HC Sierre 3:2 (0:1, 2:0, 1:1)

Nachdem die EVZ Academy das erste Heimspiel gegen die HCB Ticino Rockets verlor, kann das Team von Coach Roger Hansson den Traditionsclub Sierre, der sechs Jahre nach dem Konkurs in Profigeschäft zurückgekehrt ist, mit 3:2 bezwingen. Für alle drei Treffer der Academy, die erneut ohne Ausländer antreten musste, waren die Stürmer zuständig.

Für die Swiss League stellt der Aufsteiger eine grosse Bereicherung dar. Die Unterwalisser haben eine Partnerschaft mit Genf Servette und einige bekannte Namen im Kader. Unter anderem die Verteidiger Legende Goran Bezina, der mehr als 800 NL-Partien und 170 Länderspiele bestritten hat. Zudem kann Coach Dany Gelinas auch auf den Riesen Maxime Montandon (25) zählen. Der Sohn des legendären Gil Montandon spielte schon in diversen Swiss League Teams und soll die Abwehr stabilisieren.

Im Sturm haben die Sonnenstädter zwei Ausländer im Kader. Der Kanadier Eric Castonguay und Guillaume Asselin, sowie namhafte Talente aus Genf wie Thomas Heinimann, Arnaud Riat und August Impose. Der Aufsteiger wird die Liga überraschen und um die Playoff Plätze mitspielen.

Das erste Drittel vor 138 Zuschauern gehörte den Gästen. In der dritten Minute erzielte der Kanadier Guillaume Asselin mit seinem bereits sechsten Saisontor die Führung. Die jungen Zuger, welche sich nach Anlaufschwierigkeiten gefangen hatten, glichen in der 27. Minute durch Thomas Lust aus. Vier Minuten später gelang Cyril Oehen sogar das 2:1.

Yves Stoffel bezwang in der 43. Minute Ersatzkeeper Stéphane Charlin im Powerplay zum 3:1. Der Genfer Arnaud Riad überraschte mit einem Schuss von der blauen Linie in der 52. Minute den Zuger Keeper Robin Meyer. Der Anschluss war Tatsache und die Spannung kehrte zurück. In der Folge
hatten die Gäste noch zahlreiche Chancen und schnürten die jungen Zuger im eigenen Drittel ein.

Ein Tor wollte nicht mehr gelingen und somit feiert die Academy nach dem Erfolg gegen Winterthur den zweiten Sieg der laufenden Meisterschaft.

Damit schloss die EVZ Academy punktemässig zum Vorletzten GCK Lions auf.
Am Freitag folgt bereits das nächste Heimspiel gegen den letztjährigen Play-off Viertelfinalbezwinger La Chaux-de-Fonds.

Fotos vom Spiel: Link

Zuger Kantersieg gegen den Leader

am 01.10.2019



EV Zug - HC Genève Servette 5:1 (3:0, 2:1, 0:0)

Die Zuger können an die Leistung vom letzten Heimspiel anknüpfen und bezwingen den bislang überraschenden Leader Genf Servette souverän mit 5:1. Dabei gibt das Heimteam eine Kostprobe seines Könnens ab.

Der EVZ zeigt sich gegen nicht allzu konzentrierte Grenats von Beginn an als äusserst effizient und kaltblütig. Mit den ersten acht Torschüssen stellte das Heimteam vor nur 5959 Zuschauern (Minuskulisse) im Startdrittel auf 3:0.

Im ersten Powerplay benötigten die Kolinstädter gerade mal 42 Sekunden zur 1:0-Führung durch Dario Simion. Es war bereits der neunte Powerplay-Treffer des momentan stärksten Überzahl-Teams der Liga.

Fünf verschiedene Zuger Spieler sorgten bis zur 32. Minute für einen komfortablen 5:0-Vorsprung. Neben Simion bezwang auch Miro Zryd (9.), Carl Klingberg (18.), Jérôme Bachofner (29.) und der nach drei Spielsperren zurückgekehrte Oscar Lindberg (32.) den Genfer Keeper Gauthier Descloux.

Nach dem Genfer Ehrentor durch den Zürcher Marco Miranda (33.) gab es in der darauffolgenden Minute bei den Gästen noch einen Goalie-Wechsel. Robert Mayer ersetzte den glücklosen Gauthier Descloux.

Für den EVZ bleiben die Calvinstädter derweil ein Lieblingsgegner. Nicht weniger als 17 der 18 letzten Duelle entschieden die Zuger zu ihren Gunsten. Durch die Schulterverletzung von Sven Senteler durfte Livio Langenegger von der EVZ Academy erstmals eine Partie in der obersten Liga bestreiten. Der junge Stürmer vergab im ersten Drittel eine Grosschance, als er alleine vor Gauthier Descloux zum Abschluss kam.

Die nächste Partie findet am kommenden Samstag gegen den Tabellennachbarn Biel statt.

Fotos der Nordkurve: Link
Fotos der Grenats Link

Zuger Lebenszeichen gegen den Meister

am 28.09.2019



EV Zug - SC Bern 5:2 (2:0, 2:0, 1:2)

Der EV Zug, der in den bisherigen sechs Spielen durchzogene Leistungen geboten hat, gibt ein deutliches Lebenszeichen von sich. 7200 Zuschauer sehen in der ausverkauften Arena, wie die Kolinstädter den Schweizer Meister SC Bern in den ersten 20 Minuten nach Belieben dominieren. Schlussendlich siegt das Team von Dan Tangnes verdient mit 5:2 und feiert den ersten Meisterschaftsheimsieg nach 60 Minuten.

Die Berner verlieren hingegen zum fünften Mal in Folge, da das Aufbäumen der Mutzen im Schlussabschnitt zu spät kommt. Seit Kari Jalonen 2016 das Zepter an der Bande übernommen hat, erlebte der SCB noch nie eine so lange Durststrecke. Zudem fällt der Meister immer wieder mit Disziplinlosigkeiten auf, etwa Calle Andersson, der sich gleich mehrere Strafen einhandelte.

Zug revanchierte sich mit dem Sieg für die schmerzliche Niederlage im letztjährigen Playoff-Final. Einen gelungen Auftritt gegen seine ehemaligen Teamkollegen hatte Keeper Leonardo Genoni. Beim frühen 1:0 durch Jérôme Bachofner (6.) liess er sich sogar einen Assist gutschreiben.

Lino Martschini erhöhte mit einem Penalty noch vor dem Ende des ersten Drittels auf 2:0. Das Skore hätte nach 20 Minuten sogar noch höher ausfallen können. Der Schwede Carl Klingberg mit seinem ersten Meisterschaftstreffer und nochmals Martschini erhöhten im mittleren Abschnitt auf 4:0. Erst im letzten Drittel fanden die Gäste aus dem Tiefschlaf und erzeugten plötzlich viel Druck auf das Tor von Leonardo Genoni. Mehr als die Resultatkosmetik mit zwei Toren (Untersander / Scherwey) lag jedoch nicht mehr drin. Sechs Sekunden vor der Schlusssirene erhöhte Grégory Hofmann in doppelter Überzahl noch auf 5:2.

Panik ist in der Bundesstadt noch keine angesagt. 2016 unter Coach Lars Leuenberger gab es sogar einmal sieben Niederlagen in Serie, am Ende zitterte sich der SCB aber in die Playoffs und stürmte zum Titel.

Am Dienstag gastiert der überraschende Leager Genève Servette in der Bossard Arena.

Fotos der Nordkurve: Link
Fotos der Bernerfans Link

Zug verliert auch in Rapperswil

am 24.09.2019



SC Rapperswil-Jona Lakers - EV Zug 4:3 n.V. (1:0, 1:1, 1:2, 1:0)

Auch nach sechs Spieltagen scheint der EVZ mit seinem hochkarätigen Kader noch nicht in der aktuellen Meisterschaft angekommen zu sein. Zum wiederholten Male offeriert die Zuger Defensive den Gästen grosszügige Geschenke. Die Rapperswiler, die letztmals im Dezember 2014 gegen den EVZ siegten, können ihren Höhenflug mit einem 4:3 nach Verlängerung fortsetzen.

Vor der spärlichen Kulisse von 3839 Zuschauern feiern die St. Galler den 4. Sieg in Folge. Beim 500. Einsatz von Grégory Hofmann in der höchsten Spielklasse verliert sein Team zum bereits dritten Mal. Den entscheidenden Treffer erzielte der Tscheche Roman Cervenka mit einem Schlenzer unter die Latte nach 39 Sekunden in der Overtime. Die Serie des 33-jährigen Neuzugangs, der bei den ZSC Lions wegen seiner Verletzungsanfälligkeit ausgemustert wurde, ist bei den Rosenstädtern unglaublich.

Der Sieg von Rapperswil-Jona bekundet eine historische Dimension. Nachdem die Lakers in der letzten Saison abgeschlagen Letzter waren, feierten sie nun den vierten Sieg in Folge. Das schafften sie letztmals im Januar 2008.

Rapperswil war dreimal in Führung gegangen, die Zuger, welche übrigens mit nur drei Ausländern antreten konnten, hatten sich nach einem schwachen Startdrittel mit nur drei Schüssen auf Melvin Nyffeler gesteigert und die Partie immer wieder ausgeglichen. Die Zuger Torschützen hiessen Lino Martschini (23./1. Saisontreffer), Grégory Hofmann (44.) und Erik Thorell (53.).

Am Samstag folgt die Final-Reprise gegen den amtierenden Meister Bern. Auch die Berner haben ihre Form mit zuletzt drei Niederlagen noch nicht gefunden. Es bleibt zu hoffen, dass das Team am Samstag mit der notwendigen Motivation und Überzeugung auftreten wird.

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