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Ein weiterer Heimsieg gegen Ambri-Piotta

am 18.01.2020



EV Zug – HC Ambri-Piotta 3:1 (1:0, 1:1, 1:0)

Der EVZ hat die Leaderposition auf Kosten der ZSC Lions wieder ĂŒbernommen. Dies dank einem verdienten 3:1 Heimsieg gegen den HC Ambri-Piotta. Die Zuger TorschĂŒtzen hiessen Erik Thorell, Johan Morant und Carl Klingberg.

Erfreulich ist auch, dass sich die Verletztenliste der Zuger lichtet. Captain Raphael Diaz und JĂ©rĂŽme Bachofner kehrten aufs Eis zurĂŒck. Damit fehlen momentan nur noch Fabian Schnyder und Jesse Zgraggen. Verteidiger Miro Zryd war ĂŒberzĂ€hlig.

Die KolinstÀdter sind seit zwei Monaten das konstanteste Team der Liga. Seit Mitte November holte das Team von Trainer Dan Tangnes in 17 Partien nur einmal keine Punkte. Auch wenn die Equipe mit angezogener Handbremse spielt, reicht es oft zu Siegen. So auch vor 6886 Zuschauern gegen die Leventiner, die nie wirklich eine Chance auf den Sieg hatten.

Den einzigen Aussetzer leistete sich Jan Kovar in der 35. Minute, als er zu unentschlossen agierte und die Biancoblu den einzigen Treffer durch Noele Trisconi erzielten. Ansonsten aber hatte das Heimteam Spiel und Gegner jederzeit im Griff. Zwölf Sekunden vor der ersten Pause schoss der Schwede Erik Thorell die Zuger in FĂŒhrung.

Verteidiger Johan Morant zum 2:0 (28.) und Carl Klingberg zum 3:1 (47.) sorgten mit ihren Toren fĂŒr die Entscheidung. Zug verwaltete den Vorsprung geschickt. Die Tessiner konnten nicht reagieren und mussten die sechste Pleite aus den letzten sieben Partien einstecken. Die Spengler Cup Euphorie ist in der Leventina endgĂŒltig verflogen.

Zug gastiert am Samstag in Langnau. Die Emmentaler liegen momentan auf einem Playoff Rang, sind aber auf Punkte angewiesen.

Fotos der Nordkurve: Link
Fotos der Biancoblus Link

EVZ Academy bleibt im neuen Jahr sieglos

am 12.01.2020



EVZ Academy - EHC Olten 1:4 (0:2, 0:1, 1:1)

Die EVZ Academy verliert gegen den Tabellenzweiten Olten vor 367 Zuschauern mit 1:4. Die jungen Zuger kassieren bereits die siebte Niederlage in Serie und bleiben im neuen Jahr weiterhin sieglos. Der einzige Treffer des Heimteams erzielte in der letzten Spielminute Andreas Döpfner im Powerplay. Eine Zuger Playoff Teilnahme erweist sich mehr und mehr als Utopie, denn der RĂŒckstand auf den achten Rang betrĂ€gt schon 16 Punkte.

Die Vorzeichen waren schon vor der Partie deutlich. Der EHCO legte einen starken Start ins 2020 hin und siegte zweimal gegen den HC Ajoie und einmal gegen den HC La Chaux-de-Fonds, wÀhrend die Zuger zweimal gegen Kloten und einmal gegen die Ticino Rockets als Verlierer vom Eis mussten.

367 Zuschauer in der Bossard Arena erlebten, wie die PowermĂ€use von der ersten Sekunde an powerten und das Spieldiktat an sich rissen. Luca Hollenstein im Zuger Tor geriet in den Mittelpunkt und durfte sich ĂŒber mangelnde Arbeit nicht beklagen. In der 5. Minute bezwang Verteidiger Simon LĂŒthi nach einer Druckphase der DreitannenstĂ€tter Luca Hollenstein. Der Keeper der U20 Nationalmannschaft parierte zunĂ€chst zwei AbschlĂŒsse von Dion Knelsen und Garry Nunn, verlor jedoch seine Position und LĂŒthi konnte ins halbverwaiste Tor einschiessen.

In der 15. Minute wurde das 2:0 fĂŒr die GĂ€ste herrlich herausgespielt. Der erste Sturm mit Knelsen, Horansky und Nunn kombinierten sich durch die Zuger Defensive. Nunn kam völlig freistehend im Slot zum Abschluss und versenkte den Puck im Zuger GehĂ€use. Der Kanadier Garry Nunn erzielte vom Bullypunkt aus auch das 3:0 in der 28. Minute.

Im letzten Drittel zogen die GĂ€ste mit 4:0 davon. DafĂŒr war erneut die erste Sturmformation verantwortlich. Nunn und Horansky zogen zu zweit gegen Luca Hollenstein los. Nunn legte quer zu Horansky, welcher in die Maschen traf. Das Heimteam traf in dieser einseitigen Partie erst in der letzten Minute. Andreas Döpfner bezwang im Powerplay den EHCO Ersatzkeeper Silas Matthys. Zuvor schied Nico Gurtner mit einer Knieverletzung aus. Der Zuger Verteidiger wurde von Dion Knelsen auf offenem Eis mit einem unschönen Open-Ice-Check zu Fall gebracht.

Fotos vom Spiel: Link

EVZ grüsst wieder von der Tabellenspitze

am 12.01.2020



EV Zug - EHC Biel 4:3 (1:1, 1:0, 2:2)

In der National League hat die TabellenfĂŒhrung zum neunten Mal in dieser Saison gewechselt. Dank einem knappen 4:3 Heimsieg im zweiten Spiel des Wochenendes gegen den EHC Biel, grĂŒsst der EVZ nach einer Woche Unterbruch wieder als Leader. Wie schon am Vorabend vermochte die Zuger Defensive erneut nicht zu ĂŒberzeugen.

Die Zuger besiegten den EHC Biel mit 4:3 und profitierten von der Niederlage der Genfer in Bern. Die ersten vier Teams (Zug, Servette, ZSC Lions, Davos) sind bloss durch einen ZĂ€hler getrennt. 50 Minuten verlief die Begegnung komplett anders als das Torspektakel vom Vorabend. 7048 Zuschauer sahen, wie Zug nach Treffern von KĂŒnzle (10.), Klingberg (11.) und Lindberg (35.) mit 2:1 fĂŒhrte und das Spiel kontrollierte.

Die GĂ€ste glichen in Unterzahl durch David Ullström (51.) zum 2:2 aus. 80 Sekunden spĂ€ter erzielte Sven Senteler das Tor zum 3:2, welches vor- und rĂŒckwĂ€rts analysiert wurde. Die Referees hatten zuerst auf "kein Tor" entschieden, korrigierten diesen Entscheid nach Videostudium. Dabei blieb es auch nach einer erfolglosen Coaches Challenge von Biels Trainer Antti TörmĂ€nen. Das anschliessende Zuger Powerplay nĂŒtzte das Heimteam durch Erik Thorell aus Der Schwede lenkte einen Weitschuss von Santeri Alatolo zum siegsichernden 4:2 ab.

In der 56. Minute verkĂŒrzten die SeelĂ€nder im Powerplay noch durch Damien Brunner auf 3:4, zu mehr reichte es den GĂ€sten aber nicht mehr. Obwohl die Partie bis zur Schlusssirene spannend blieb, setzte sich der EVZ hochverdient durch.

Nun folgen ein paar Tage Pause. Die nÀchste Begegnung findet am kommenden Freitag in der Bossard Arena gegen Ambri-Piotta statt.

Fotos der Nordkurve: Link
Fotos der Bielerfans Link

EHC Biel beendet Niederlagenserie gegen Zug

am 10.01.2020



EHC Biel - EV Zug 6:5 n.V. (3:3, 0:0, 2:2, 1:0)

Nach acht Niederlagen in Serie darf der EHC Biel vor 5761 Fans wieder einmal jubeln. Gegen den EVZ gewinnen die SeelĂ€nder in einem torreichen Spiel nach dreimaligem RĂŒckstand 6:5 nach VerlĂ€ngerung. Zug konnte nach einem 5:3 RĂŒckstand immerhin noch einen ZĂ€hler gewinnen.

Zu Beginn des Mitteldrittels gingen die SeelĂ€nder durch Mike KĂŒnzle und Peter Schneider mit einem Doppelschlag innerhalb von 21 Sekunden mit 5:3 in FĂŒhrung. Doch die Bieler Unsicherheit nach der Niederlagenserie ist gross. Zuerst brachte Topskorer GrĂ©gory Hofmann den EVZ im Powerplay wieder heran (51.) und knapp drei Minuten vor der Schlusssirene schoss Oscar Lindberg dank einer Einzelleistung noch den Ausgleich in Unterzahl. Der Schwede liess gleich zwei Bieler Verteidiger aussteigen.

Weil sich Dario Simion in der Overtime ein Beinstellen leistete und Yannick Rathgeb im Powerplay von der blauen Linie traf (64.), jubelte Biel am Ende doch noch. Auch das vierte Duell zwischen den beiden Mannschaften in dieser Saison endete nur mit einem Treffer Differenz. Zum dritten Mal hatten die SeelÀnder das bessere Ende.

In den ersten 40 Minuten besassen die Zuger leichte Vorteile. Dreimal gingen die Zentralschweizer in den ersten 20 Minuten in FĂŒhrung, dreimal glich das Heimteam wieder aus. Die beiden Keeper Jonas Hiller und Leonardo Genoni mussten ungewöhnlich oft hinter sich greifen. Bei Zug fehlte Verrteidigungsminiser Raphael Diaz.

Zug besitzt die Chance am Samstag gegen den gleichen Gegner gleich Revanche zu nehmen, bevor in zwei Wochen bereits das nÀchste Duell ansteht. Dann werden bekanntlich zahlreiche Zugerfans mit einem Extrazug ins Seeland reisen. 80 Tickets dazu können am Samstag noch erworben werden.

Leider keine Fotos

Zug behĂ€lt gegen die ZSC Lions weiterhin die Überhand

am 05.01.2020



ZSC Lions - EV Zug 1:2 n.P. (0:1, 0:0, 1:0, 0:0, 0:1)

Der EVZ setzt sich im Spitzenkampf gegen die ZSC Lions mit 2:1 nach Penaltyschiessen durch und feiert bereits den vierten Sieg der laufenden Meisterschaft gegen den Stadtklub. Dabei musste Zug vor 11‘200 Zuschauern im Hallenstadion ohne Captain Raphael Diaz antreten, der unter muskulĂ€ren Problemen leidet. Ein Einsatz am kommenden Wochenende scheint möglich zu sein, sein Zustand wird tĂ€glich angeschaut.

FĂŒr die KolinstĂ€dter war es der sechste Sieg aus den letzten sieben Spielen und der fĂŒnfte Erfolg in Serie in den Direktduellen. Die ZĂŒrcher, welche nach der Partie am Samstag erst um 2.30h in der Nacht aus Ambri heimkehrten, traten mit dem Originaltrikot an, das jedoch mit einem Retro Logo auf der Brust modifiziert war. Es war Lions Kids und Retro Day im ausverkauften Hallenstadion angesagt und der Fanshop gab eine Retro Kollektion heraus. Dabei wurden fĂŒnfzig ehemalige Zett Spieler eingeladen.

Eine feine Einzelleistung des Zuger Verteidigers Miro Zryd fĂŒhrte in der 10. Minute zum 1:0 der GĂ€ste. FĂŒr den ZSC glich Denis Hollenstein im Schlussdrittel mittels "Buebetrickli" (49.) aus, wobei Leonardo Genoni zuvor seinen Stock verlor. Von da an geriet der EVZ unter Dauerdruck. Im Finish stand das Heimteam dem Sieg nĂ€her.

In der Overtime konnten sich die Zuger vorab auch bei Keeper Leonardo Genoni bedanken, dass man sich trotz einer zweiminĂŒtigen Unterzahl noch ins Penaltyschiessen retten konnte. Am Ende erzwang der EVZ das GlĂŒck auf seine Seite. Das Siegtor im mit 2:1 gewonnen Penaltyschiessen erzielte Jan Kovar. Auch hier lagen die Vorteile beim ZSC. Doch Sven Senteler glich dem dem letzten Versuch aus.

Da der EVZ nur zwei Punkte holte, Genf jedoch gegen Ambri die volle Punktzahl einfuhr, liegen die Grenats neu auf Rang 1 der National League. Am Freitag folgt die nĂ€chste AuswĂ€rtspartie fĂŒr den EVZ. Man gastiert in der Tissot Arena in Biel.

Impressionen vom Spiel: Link
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