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Zug ist Schweizer
Eishockeymeister, 2020/21,


Wusstest du schon, dass...

...der EVZ den Vizemeistertitel bei der ersten Schweizer Inline-Hockey Meisterschaft 1996 holte.




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Torfestival beim 75-jährigen Jubiläum der Tigers

am 06.02.2021



SCL Tigers - EV Zug 4:9 (0:4, 1;1, 3:4)

Nach zwei Zuger Niederlagen gegen die ZSC Lions und Lausanne findet das Team von Dan Tangnes zum Siegen zurück. Der Leader gewinnt das Jubiläumsspiel in der Ilfishalle gegen die SCL Tigers klar und deutlich mit 9:4. Schon nach der Mitte des ersten Drittels war die Partie entschieden als die Zuger mit 3:0 in Front lagen.

Die Kolinstädter vermiesten den SCL Tigers das Jubiläum, denn der Traditionsclub aus dem Emmental feiert sein 75-jähriges Bestehen. Die Langnauer traten in einem Jubiläumsdress an. Schon nach 17 Minuten lagen die Gastgeber mit 0:4 im Hintertreffen. Das Jubiläumsspiel missriet den Emmentalern gründlich. Die Tigers waren für den EV Zug kein wirklicher Gradmesser.

Die Partie war früh entschieden. Erik Thorell brachte mit seinem ersten Doppelpack in der Nationalleague die Gäste bereits nach 256 Sekunden mit 2:0 in Führung. Nach 10 Minuten und einem Treffer von Sven Senteler stand es 3:0, nach 17 Minuten bereits 4:0. Dario Simion bezwang Ivars Punnenovs, der ab dem zweiten Drittel durch Gianluca Zaetta ersetzt wurde. Zug machte den Langnauern keine Geschenke und wollte sich nach den beiden Niederlagen rehabilitieren.

Erst ab dem zweiten Drittel kamen die Langnauer besser ins Spiel. Sie kamen sogar bis zur 46. Minute nochmals auf 4:6 heran, weil die Innerschweizer wie schon vor Wochenfrist gegen die ZSC Lions einen Gang zurückschalteten. Auf die Langnauer Aufholjagd folgte aber umgehend wieder eine Zuger Steigerung und drei weitere EVZ-Treffer.

Da Ambri weiterhin in Quarantäne verbleiben muss, wurde das Heimspiel gegen den EHC Biel auf Dienstag vorverschoben.

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Zug bleibt ohne Zähler: die Serie ist gerissen

am 02.02.2021



Lausanne HC - EV Zug 5:1 (0:1, 2:0, 3:0)

Eine Woche nach dem letzten Ernstkampf und der ärgerlichen Niederlage gegen die ZSC Lions, verlieren die Zuger gegen den nach Verlustpunkten Tabellenzweiten Lausanne schlussendlich klar mit 5:1. Wäre zu Beginn des zweiten Drittels während einer 5-minütigen Überzahlgelegenheit der zweite Zuger Treffer gefallen, hätte die Partie womöglich eine andere Wende genommen.

Unglaubliche 21 Partien hatte der EVZ seit dem 0:4 am 13. November in Genf immer mindestens einen Punkt geholt. Diese Mega-Serie nahm nun erneut am Lac Leman ein Ende. Nach einem 0:1-Rückstand wendeten die Waadtländer das Blatt im Mitteldrittel. Das zu deutliche Resultat brachten aber erst zwei späte Tore in den letzten beiden Spielminuten.

Dabei war es der EVZ, der durch Carl Klingberg in der 18. Minute in Führung ging. Doch der ex Servettien Tim Bozon glich kurz nach der ersten Pause aus. Das Team von Craig MacTavish überstand eine fünfminütige Unterzahl nach einem üblen Bandencheck von Mark Barberio an Jerome Bachofner unbeschadet. In der Folge war es Brian Gibbons, der die Hausherren in Führung brachte.

Floran Douays 3:1 in der 49. Minute bedeutete in einem körperbetonten Spiel die Vorentscheidung. Die letzten beiden Tore fielen in den letzten beiden Spielminuten. Zunächst Tim Bozon mit einem Empty Netter danach Christoph Bertschy (59.) mit einer Einzelleistung. Zug wirkte für einmal ideenlos und kam äusserst selten zu gefährlichen Abschlüssen vor dem Tor des LHC Keepers Luca Boltshauser.

Zug gastiert am Freitag bei den SCL Tigers, die am vergangenen Samstag ihren 75. Geburtstag feiern durften. Die Emmentaler bestreiten ihr Jubiläumsspiel mit einem speziell angefertigten Jubiläumsdress gegen die Zentralschweizer.

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Torfestival im Spitzenspiel: Zug verspielt 4:0 Vorsprung

am 26.01.2021



EV Zug - ZSC Lions 6:7 n.V. (3:0, 3:4, 0:2, 0:1)

Der EVZ verliert das Spitzenspiel der Runde gegen die Zürcher trotz komfortabler 4:0 und 5:1 Führung noch in die Verlängerung mit 6:7. Die ZSC Lions wenden eine verloren geglaubte Partie auch dank der Zuger Passivität doch noch und fügen dem EVZ nach sieben Siegen in Serie wieder einmal eine Niederlage zu.

Den entscheidenden Treffer in der Overtime markierte der US-Amerikaner Garrett Roe in der 64. Minute. 7,6 Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit hatte der neu verpflichtete Ryan Lasch, der sein erstes Spiel für die Löwen bestritt, die Gäste mit dem 6:6 in die Verlängerung gerettet. Überragender Spieler der Zürcher aber war Postfinance Topskorer Denis Hollenstein, der drei Tore und zwei Assists erzielte. Sven Andrighetto traf doppelt für die ZSC Lions, die zum ersten Mal im neuen Jahr zwei Spiele in Folge gewannen.

Für die Zuger war es ein schwacher Trost, dass sie in der 21. Partie in Serie punkteten. Es fehlen den Kolinstädtern noch zwei weitere Partien ohne Niederlage in der regulären Spielzeit, um die Bestmarke des Grande Lugano aus dem Jahre 1988 zu egalisieren.

Nach dem ersten Drittel stand es 3:0 für das Heimteam. Das 1:0 für die Zuger hatte Yannick Zehnder mit einem Buebentrickli bereits nach 23 Sekunden geschossen. Das 2:0 von Dario Simion fiel nach 186 Sekunden, worauf ZSC-Keeper Lukas Flüeler durch Ludovic Waeber ersetzt wurde. Simion zeichnete auch für das 3:0 (9.) verantwortlich

Doch ein verrücktes Mitteldrittel und 3 Tore von Denis Hollenstein lancierte die Aufholjagd der Zürcher. Spätestens nach Andrighettos Anschlusstreffer zehn Minuten vor Ende der regulären Spielzeit zum 6:5, war sämtliche Souveränität aus den Reihen der Zuger gewichen. Das Momentum war gekippt und Zug kassierte eine ärgerliche Niederlage.

Am Sonntag bietet sich die Chance auf eine Reaktion. Der HC Ambri-Piotta gastiert in der Bossard Arena.

Fotos vom Spiel: Link

Zug entscheidet das erste Gigantentreffen

am 23.01.2021



ZSC Lions - EV Zug 1:2 n.P. (0:0, 0:1, 1:0, 0:0, 0:1)

Die beiden meistgenannten Titelfavoriten und Giganten, die die National League dominieren, trafen sich zum Spitzenkampf im Zürcher Hallenstadion. Es scheint so, dass der EVZ momentan nicht zu stoppen ist. Die Kolinstädter siegen auch bei den ZSC Lions mit 2:1 nach Penaltyschiessen. Den entscheidenden Treffer im Shootout gelang dem ehemaligen ZSC Stürmer Sven Senteler.

Für den EVZ war es bereits der siebte Sieg hintereinander. Zum 20. Mal in Folge punktete das Team von Dan Tangnes; eine eindrückliche Serie. Aber nicht Statistiken prägten das Spitzenspiel. Die Begegnung war physisch, Checks wurden zu Ende gefahren. In der 2. Minute setzte Verteidiger Claudio Cadonau schon ein Zeichen und setzte den Schweden Fredrik Pettersson ausser Gefecht.

Zugs Topskorer Jan Kovar brachte die Gäste bei Spielhälfte sehenswert in Führung (32.). Der Tscheche verzögerte seinen Abschluss so lange bis Lukas Flüeler sein Gehäuse nicht mehr abdecken konnte. Für die Stadtzürcher glich Sven Andrighetto kurz nach Beginn des 3. Drittels (42.) aus. Mit einem wuchtigen Schuss bezwang er den ansonsten überzeugenden Keeper Leonardo Genoni.

In der Schlussphase der regulären Spielzeit wurden zwei Treffer nach Videokonsultation der Schiedsrichter wegen Torhüterbehinderung aberkannt. Dies war der Powerplay-Treffer von Raphael Diaz (52.) sowie das Tor von Marcus Krüger nach einer feinen Einzelleistung. So blieb es nach 60 Minuten beim 1:1.

Am Ende setzte sich dennoch Zug durch. Im Penaltyschiessen reüssierten auf Zuger Seite Nick Shore und Sven Senteler, während bei den Gastgebern nur Topskorer Denis Hollenstein traf. Goalie Genoni erwies sich mit 37 Paraden als Matchwinner.

Am Dienstag kommt es bereits zum nächsten Gigangentreffen. Diesmal jedoch geniesst der EVZ Heimvorteil.

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Revanche gegen Servette gelungen

am 19.01.2021



EV Zug - HC Genève Servette 5:3 (2:1, 2:2, 1:0)

Dem EV Zug gelingt die Revanche nach der 0:4 Auswärtsniederlage im November mit einem 5:3 Heimsieg im Spitzenspiel. Damit bauen die Kolinstädter die Leaderposition in der National League weiter aus. Verteidiger Nico Gross gelingt das erste Tor in der höchsten Spielklasse.

Im Duell des Ersten gegen den Vierten der Liga ging es turbulent zu und her. Die Führung wechselte in einem schnellen und physischen Spiel immer wieder. Schlussendlich siegte der Gastgeber Zug und feierte damit den sechsten Sieg in Serie.

Im spektakulären Mitteldrittel kam erst Center Tanner Richard nach einem Abpraller zum 2:2-Ausgleich für die Calvinstädter. Anschliessend entwickelte sich ein regelrechter Schlagabtausch, Tore fielen aber auch wegen überragenden Goalies und drei Pfostenschüsse vorerst keine mehr. In der 32. Minute durften die Gäste in doppelter Überzahl agieren und kombinierten sich zum 3:2 durch den Kanadier Eric Fehr. Doch die Zuger steckten nicht auf und gingen noch vor der Pause mit einem Doppelschlag erneut in Führung (4:3). Topskorer Jan Kovar brillierte dabei mit einem feinen Ablenker und Nico Gross feierte seinen ersten Treffer in der höchsten Liga der Schweiz.

Daniel Winnik sorgte im Powerplay in der vierten Minute für die Genfer Führung. Der Treffer war glücklich, denn die Scheibe wurde von Livio Stadler ins eigene Tor abgelenkt. Auch diesmal sorgten wieder Junge für wichtige Tore der Zuger. Tobias Geisser und Sven Leuenberger drehten die Partie noch vor der ersten Pause zum 2:1. Den Schlusspunkt im letzten Drittel setzte Gregory Hofmann nach schöner Vorarbeit von Jan Kovar im Powerplay zum 5:3 und zur definitiven Entscheidung.

Am Freitag kommt es zum Duell der meistgenannten Titelfavoriten. Man gastiert im Zürcher Hallenstadion und spielt gegen den Tabellenzweiten.

Fotos vom Spiel: Link
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