Nächstes Spiel:

EV Zug - Gegner noch offen
Bossard Arena, Zug
Di, 26.02.2019, 20.00h


Wusstest du schon, dass...

...das ehemalige EVZ Maskottchen den Namen Zwirbel trug.




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Das Zuger Schiff nimmt Fahrt auf

am 12.03.2019



HC Lugano - EV Zug 1-5 (0-1, 1-3, 0-1)

Der EVZ gelingt ein wichtiges Break in der Viertelfinalserie gegen den letztjährigen Finalisten Lugano. Die Tessiner verlieren in der Corner Arena vor 6874 Tifosi klar mit 1:5 und liegen in der Best-of-7 Serie bereits mit 0:2 im Hintertreffen.

Lino Martschini scheint sein Playoff Tief aus den Vorjahren vergessen zu haben: der kleine Zauberzwerg zeichnete sich als Doppeltorschütze aus. 12:6 lautete das Schussverhältnis im Mitteldrittel zugunsten der Gastgeber, dennoch ging dieses mit 3:1 an die Zuger. Das sagt einiges aus über die Effizienz, die im Game 1 bei den Kolinstädtern noch ein Manko gewesen war.

Allerdings machten die Bianconeri dem EVZ das Toreschiessen einfach. Beim 0:2 (26.) griff Elvis Merzlikins nach einem harmlosen Schuss von Garrett Roe überraschend daneben. 52 Sekunden später erhöhte der ab der kommenden Saison für Lugano spielende Dominic Lammer mit einem präzisen Schuss auf 3:0, nachdem der Tessiner Verteidiger Stefan Ulmer den Puck an der gegnerischen blauen Linie an Sven Leuenberger verloren hatte.

Wie der erst 20-jährige Sven Leuenberger, der in seinem zweiten Playoff-Spiel in der National League abermals punktete, Dominic Lammer bediente, verdient allerhöchste Anerkennung. Elvis Merzlikins, der in der kommenden Saison in der NHL spielen möchte, zog einen rabenschwarzen Abend ein, hätte er doch auch das 5:1 von Lino Martschini nach 36 Sekunden im Schlussdrittel verhindern müssen. Der flinke Flügelstürmer war schon beim 4:0 (31.) in Überzahl erfolgreich gewesen.

Somit hat Lino Martschini nach zwei Viertelfinalspielen gleich oft getroffen wie in den letzten vier Jahren in den Playoffs zusammengezählt. Zug gelang es in den wichtigen Momenten Nadelstiche zu setzen und die Luganesi zu verunsichern. Bei den Gastgebern traf nur Gregory Hofmann nach einem Bullygewinn von Maxim Lapierre.

Am Donnerstag folgt bereits die Fortsetzung in der heimischen Bossard Arena. Bleibt zu hoffen, dass die Zuger die Pace halten können, dann darf mit einem 3:0 in der Serie gerechnet werden.

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