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Wusstest du schon, dass...

...Derzmä und Kusti früher mit der Trompete in der Nordkurve gespielt haben.




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EVZ steht zum fünften Mal im Finale

am 05.04.2019



EV Zug - Lausanne HC 5-2 (2-0, 2-1, 1-1)

Der EVZ steht zum fünften Male in seiner Vereinsgeschichte im Playoff Final. Das Team von Coach Dan Tangnes bezwang den Lausanne HC zu Hause mit 5:2 und gewann die Best of Seven Serie souverän mit 4:1. Der Gegner im Final wird noch gesucht. Es wird ein Klub mit B aus dem Kanton Bern sein.

Die einseitige Partie in der erneut ausverkauften Bossard Arena war bereits nach 25 Minuten vorentschieden. Das Heimteam führte zu diesem Zeitpunkt bereits mit 4:0. Den ersten drei Treffern gingen Fehler der Waadtländer voraus. Der Tiefpunkt aus Sicht der Lausanner war das 0:3 nach 53 Sekunden im Mitteldrittel. Ronalds Kenins fuhr Teamkollege Lukas Frick über den Haufen, worauf Topskorer Lino Martschini alleine auf Keeper Sandro Zurkirchen loszog. Zwar scheiterte der kleine wendige Stürmer, Teamkollege Reto Suri konnte jedoch erben. Suri war es auch, der in der 59. Minute mit einem Schuss ins verwaiste Gehäuse für den Schlusspunkt sorgte.

Vor den ersten beiden Zuger Toren durch Sven Senteler (9.) und Sven Leuenberger (12.) hatten Kenins respektive Emmerton den Puck in der eigenen Zone vertändelt. Sven Senteler zeichnete mit einem äusserst sehenswerten Treffer auch für das 4:0 verantwortlich. Der 26-jährige Stürmer liess Nationalmannschaftsverteidiger Joël Genazzi herrlich aussteigen und bezwang Sandro Zurkirchen per Backhand. Der Zürcher, der in der Qualifikation überzeugte, war erstmals in den laufenden Playoffs erfolgreich.

Zwar verkürzten die Gäste dank Kenins (30.) und Genazzi (58.) noch auf 2:4, das waren aber nicht mehr als Ehrenmeldungen. Beim 1:4 musste sich Tobias Stephan nach zwei Shutouts erstmals nach 149:32 Minuten wieder einmal geschlagen geben. Die Lausanner spielten zum ersten Mal in diesem Halbfinal mit dem Kanadier Dustin Jeffrey, der jedoch keine grossen Akzente setzen konnte. Bei Zug gab Dennis Everberg seinen Einstand im Halbfinale.

Das Heimteam hätte in dieser einseitigen Partie schon früher führen müssen. Nach nur 24 Sekunden scheiterte Lino Martschini mit einem Penalty an Sandro Zurkirchen. 8 Minuten vor Schluss vergab Senteler einen weiteren Penalty, allerdings gegen Luca Boltshauser, der nach dem 0:4 eingewechselt wurde.

Der EVZ erreicht mit acht Siegen und nur einer Niederlage souverän den Final, der am kommenden Donnerstag beginnen wird. Der Gegner wird noch gesucht, welcher auf ausgeruhte und hungrige Zuger treffen. Bei der fünften Finalteilnahme nach 1995, 1997, 1998 und 2017 strebt man den zweiten Titel der Vereinsgeschichte an.

Fotos der Nordkurve: Link
Fotos der Lausannefans Link